Lokalsport Bergstraße

Tennis Herren des TCO Lorsch wollen erneut in der Verbandsliga vorn mitspielen / Eidenmüller fehlt wegen Studium in USA

Aufstieg muss nicht sein

Archivartikel

Lorsch.Die komplett neu und mit vielen Talenten zusammengestellten Herren des TCO Lorsch holten im vergangenen Jahr die Vizemeisterschaft in der Tennis-Verbandsliga. „Damit hatte keiner wirklich gerechnet“, ist Trainer Uli Kraft von den jungen Wilden noch immer begeistert. Vorgabe war nur der Klassenerhalt und auch in diesem Jahr ist es das wichtigste Ziel, möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. „Wenn alle fit bleiben, wäre ein Platz unter den ersten drei realistisch“, möchte Kraft aber auch nicht tiefstapeln.

Dazu wird das Konzept, mit möglichst vielen Spielern aus den eigenen Reihen und der Region anzutreten, fortgeführt. Ein Rückschlag war der Abgang von Bradley Eidenmüller. Der U18-Bezirksmeister besucht seit dem vergangenen Herbst ein College in den USA. Das lässt den Einsatz in Verbandsligarunde nicht zu. Stattdessen wird Eidenmüller für TEC Darmstadt in der auf wenige Wochen komprimierten Hessenliga an den Start gehen.

Mit dem ein Jahr jüngeren Julian Müller konnte schnell adäquater Ersatz gefunden werden. Der U18-Hallen-Vizebezirksmeister ist aus Bensheim zum TCO gewechselt. Aus den eigenen Reihen weiter mit dabei sind Maximilian Braag, Michael Maiwald und David Schnur. Braag steht mittlerweile auf Rang 656 der deutschen Rangliste. Uli Kraft sieht bei allen eine kontinuierliche Verbesserung. „Das spiegelt sich in positiven Turnierergebnissen sowie in den dadurch resultierenden Ranglistenpositionen und Leistungsklassen wieder“, sagt er.

Verstärkt wird das Team an der Spitze durch den Polen Piotr Matuszewski und den Chilenen Sebastian Santibanez, der das TCO-Team schon vor zwei Jahren in der Hessenliga unterstützt hat. Mit dem 13-jährigen Alexander Fluck hat man ein sehr hoffnungsvolles Talent als Ersatzspieler in den eigenen Reihen.

Der Aufstieg ist für Uli Kraft trotz guter Voraussetzungen kein Thema. „Mittelfristig würden wir gerne wieder in der Hessenliga spielen“, sagt er. Aus den Erfahrungen der letzten beiden Stippvisiten in der hessischen Eliteliga wissen die TCO-Verantwortlichen jedoch, dass es ohne ein entsprechendes Budget schwer ist, die Klasse zu halten. jck

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