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Fußball Otmar Schork beobachtete seinen neuen Club in Mannheim

Aus der Kurpfalz als Sportdirektor nach Magdeburg

Archivartikel

Mannheim.Bei 2:5-Niederlage des 1. FC Magdeburg in der 3. Fußball-Liga beim SV Waldhof Mannheim vor einer Woche saß er für die Beobachter ein wenig überraschend auf der Tribüne. Was sich im Carl-Benz-Stadion anbahnte, wurde nun vollzogen: Otmar Schork wird neuer Sportdirektor beim kriselnden 1. FCM. Zum Einstand des 63-Jährigen gewannen die Sachsen-Anhaltiner gegen Bayern München II mit 2:1.

Der Mann aus der Rhein-Neckar-Region, der zwischen 1994 und 2019 als Sportlicher Leiter erheblichen Anteil am Aufstieg des SV Sandhausen zu einem etablierten Fußball-Zweitligisten hatte, sucht noch einmal eine neue Herausforderung fernab der Heimat. Warum? „Ich freue mich sehr auf die anspruchsvolle Aufgabe. Der 1. FC Magdeburg ist ein Traditionsverein, dessen Weg ich seit einiger Zeit verfolge. Ich möchte mithelfen, damit der FCM mit seinen leidenschaftlichen Fans schon bald wieder sportlich bessere Zeiten erlebt“, sagte Schork dazu. Der Verein kündigte an, dass der neue Sportdirektor beim Erreichen des Klassenerhalts am Saisonende zum Sportgeschäftsführer aufsteigen soll.

Die Wege mit dem SV Waldhof kreuzen sich für Schork erst wieder in der Rückrunde beim Spiel in Magdeburg. Derweil kommt er schnell wieder zurück in die alte Heimat: Am Samstag tritt sein neuer Arbeitgeber 1. FC Magdeburg beim 1. FC Kaiserslautern auf dem Betzenberg an.

Boyamba im Waldhof-Training

Der SV Waldhof nutzte das Wochenende zum Trainieren, nachdem die Partie am Samstag beim SV Meppen wegen sieben Corona-Fällen bei den Emsländern abgesagt worden war. Leise Entwarnung gibt es bei Torjäger Joseph Boyamba, bei dem der Verdacht auf einen kleineren Innenbandriss im Knie besteht. „Jo konnte ohne Schmerzen eine separate Trainingseinheit absolvieren. Am Montag gibt es noch einmal eine MRT-Untersuchung, um alles weitere auszuschließen“, sagte SVW-Trainer Patrick Glöckner am Sonntag.

Wie wichtig der 5:2-Erfolg gegen Magdeburg für die Mannheimer war, erwies sich am Wochenende. Mit Magdeburg, dem 1. FC Kaiserslautern (2:1 in Zwickau) und dem VfB Lübeck (1:0 gegen Uerdingen) stellten gleich drei Clubs, die zurzeit Abstiegsplätze belegen, mit Siegen den Kontakt zum Tabellen-Mittelfeld her, in dem auch der SVW auf Platz zwölf rangiert. alex

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