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Basketball Deutsche U 18-Nationalmannschaft gewinnt abermals das Albert-Schweitzer-Turnier

Begeisternde Titelverteidigung

Mannheim/Vienheim.Kay Bruhnke drückte den Monster-Dunk in den Korb der Australier, hielt sich am Ring fest – und genoss den Moment. Nach dieser spektakulären Aktion des 16-jährigen Flügelspielers zum zwischenzeitlichen 71:48 für die deutsche U 18-Nationalmannschaft im Finale des Albert-Schweitzer-Turniers (AST) war die Stimmung unter den gut 2000 Zuschauern in der Mannheimer GBG Halle endgültig am Siedepunkt angelangt.

„Das hat sich unglaublich angefühlt. Ich habe Gänsehaut bekommen“, beschrieb das Top-Talent aus der Bamberger Basketball-Nachwuchsschmiede die Szene nach der ausgelassenen Siegesfeier. Zum besagten Zeitpunkt war im Finale der 29. Auflage des AST zwischen Deutschland und Australien noch etwas mehr als ein Viertel zu spielen. Doch wenn es noch einer Aktion bedurfte, um den Anwesenden zu signalisieren, dass die Mission Titelverteidigung nicht mehr schiefgehen würde – Bruhnke hatte sie gerade geliefert. Mit dem eindeutigen 88:66-Erfolg im Endspiel der inoffiziellen U 18-WM traten die Talente des Deutschen Basketball-Bundes endgültig aus dem Schatten des hochgelobten 1998/99er-Jahrgangs.

Die Tiefe der aktuellen Mannschaft war entscheidend aus: „Es hat immer jemand anderes Verantwortung übernommen. Wir waren wirklich kaum auszurechnen.“ Bundestrainer Alan Ibrahimagic wollte niemanden hervorheben:

Die AST-Triumphatoren hatten schon mit fünf Siegen in fünf Spielen die Vorrunden-Gruppe A in Mannheim behherscht; es folgte Australien (4 Siege). In der in Viernheim ausgespielten Gruppe B lagen die Italiener (5 Siege) vor Russland (4) vorn. In den Halbfinals setzten sich dann Deutschland mit 80:75 gegen Russland und Australien mit 84:51 gegen Italien durch. jb/red

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