Lokalsport Bergstraße

Tvgg Lorsch (Frauen)

Caroline Fassoth zieht's zur Schwester

Lorsch.Mit einem nahezu unveränderten Kader, aber mit einem neuen Trainer gehen die Handballerinnen der Tvgg Lorsch in die neue Saison der Bezirksliga A. Mit Frank Rupp löst ein erfahrener Übungsleiter Florian Gleich ab, der aus zeitlichen Gründen sein Amt nach der zurückliegenden Runde abgab.

Der 39-jährige Rupp war zuletzt Trainer bei den Männern des SVC Gernsheim, hat aber dann zwei Jahre Pause gemacht. Jetzt will er sich mit den Klosterstädterinnen im vorderen Drittel der Liga etablieren und ist froh, Rückkehrerin Caroline Fassoth begrüßen zu dürfen. Die 33-jährige Schwester von Petra Fassoth spielte zuletzt für die HSG Hochheim/Wicker im Taunus, ist in ihre Heimatregion zurückgezogen und hat sich ihrem Heimatverein angeschlossen.

"Sie wollte noch einmal mit ihrer Schwester zusammenspielen. Mit ihr haben wir noch einmal Qualität dazubekommen", ist Frank Rupp sicher. Er schätzt die erfahrene Rückraumspielerin, die bis zur Oberliga am Ball war, nicht nur als durchsetzungsstarke Spielerin, die mächtig aufs Tempo drücken kann, sondern auch als Kämpfernatur. "Sie ist eine, die die Richtung vorgeben kann."

Auch wenn die Vorbereitung nicht ideal verlief und nur selten der gesamte Kader zur Verfügung stand, ist der neue Übungsleiter mit dem Leistungsstand zufrieden: "Es ist normal, dass Spielerinnen, die im Schichtdienst arbeiten, oder auch die Mütter nicht immer dabei sein können." So fehlte Leistungsträgerin Franziska Höly oftmals, da sie aktuell ihre Meisterschule absolviert.

Seit Anfang Juni bittet Rupp sein Team ins Training und hat die Zeit der obligatorischen Hallensperrung in den Ferien gut genutzt. "Da sind wir im Wald unterwegs gewesen und auf unserem Beachhandball-Platz. Das waren unsere Ausweichmöglichkeiten und da konnten wir gut arbeiten", so der Coach, der seinen Spielerinnen viel Einsatzbereitschaft attestiert: "Alle ziehen gut mit, was man auch in den überwiegend guten Testspielen gesehen hat."

In den verbleibenden Einheiten bis zum Rundenstart am 24. September gegen die SKG Roßdorf will er für den letzten Feinschliff bei den Spielzügen und in der Abwehr sorgen. "Insgesamt sind wir dort, wo wir sein wollen." Wo sich seine Mannschaft letztlich einordnen wird, darüber werden erst die ersten Partien Aufschluss geben. "Ich kenne die Liga nicht sonderlich gut, daher halte ich mich mit Prognosen zurück. Wir haben Potenzial und wir können unter den ersten fünf landen", strahlt Frank Rupp Zuversicht aus. tip

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