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2. Bundesliga Beim SV Sandhausen soll es offensiv besser laufen

Darmstadt setzt auf Angriff

Archivartikel

Darmstadt.Nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg und eigenem Treffer legt Trainer Dimitrios Grammozis beim SV Darmstadt 98 das Augenmerk auf das Spiel mit dem Ball. In der Auswärtspartie der 2. Fußball-Bundesliga beim SV Sandhausen heute um 18.30 Uhr soll seine Mannschaft mehr Torchancen kreieren als zuletzt beim 0:0 gegen Dresden, forderte gestern der Coach. Defensiv habe sich sein Team in der Partie nach der 0:4-Pleite bei Aufsteiger Osnabrück aber zuletzt gut präsentiert.

Für die Offensive stehen Grammozis mit den genesenen Neuzugängen Erich Berko und Mathias Honsak zwei zusätzliche Optionen zur Verfügung. Ebenfalls wieder fit nach Oberschenkelproblemen ist Patrick Herrmann. Ob er auf die rechte Abwehrseite zurückkehrt oder der junge Mandela Egbo im Team bleibt, ist offen. Weiter fehlen Manu (Kapselverletzung), Platte (Muskelbündelriss) und Torwart Schuhen (Armbruch).

Beendet ist das Kapitel Darmstadt für Mittelfeldspieler Julian von Haacke (25), dessen Vertrag gestern aufgelöst wurde. Ob Leon Müller (19) und Wilson Kamavuaka (29), die zuletzt ebenfalls im Mittelfeld keine Rolle mehr spielten, noch eine Zukunft bei den Lilien haben, ließ Grammozis offen. Auch ein weiterer Neuzugang ist noch möglich: „Zum Ende der Transferperiode kann in viele Richtungen etwas passieren.“

Beim SV Sandhausen hat sich die Personallage weiter entspannt. Der zuletzt verletzte Routinier Tim Kister „kann wieder vollumfänglich trainieren. Er wird uns mit seiner Erfahrung gut tun“, so Trainer Koschinat. Ein Einsatz gegen Darmstadt käme aber wohl noch zu früh. Bis auf Sören Dieckmann und den Langzeitverletzten Markus Karl steht der komplette Kader zur Verfügung. dpa

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