Lokalsport Bergstraße

Handball Bezirksoberliga-Frauen sind von Ausfällen geplagt und müssen viermal in Folge auswärts antreten

Der Spielplan meint es nicht gut mit dem SV Erbach

Archivartikel

Erbach.In der vergangenen Saison, der Premierenrunde in der Bezirksoberliga, sorgten die Handballerinnen des SV Erbach in der ersten Hälfte für Furore, jetzt könnte es genau umgekehrt kommen. Die Erbacherinnen sind zwar zuversichtlich, dass sie nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen, aber die junge Mannschaft von Trainer Jozef Skandik wird wohl einen schweren Start haben.

Da ist zum einen der Spielplan: Nur drei Heimspiele hat der SVE in der Hinserie, schon die ersten vier Partien sind auswärts. "Das ist schade, da wir eher heimstark sind", meint Erbachs Spielerin Linda Schneider. Dann kommt auch noch die personelle Situation dazu. Leistungsträgerin Anna Jordan zog sich eine Fußverletzung zu und wird wohl die ersten drei Begegnungen fehlen. Luisa Jordan und Laura Schäfer absolvieren einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt und Franziska Lulay steht studienbedingt nur in Ausnahmefällen zur Verfügung. Damit ist der Kader des SVE eher dünn besetzt. "Wir werden es bis Weihnachten schwerhaben", befürchtet Skandik, der aber alles daran setzen möchte, sich ein Punktepolster zu verschaffen, um erst gar nicht in Abstiegsgefahr zu geraten.

Die Vorbereitung der Erbacherinnen verlief durchwachsen. Zuletzt absolvierte der Bezirksoberligist noch ein Turnier in Büttelborn, wo es gegen die Gastgeberinnen sowie gegen den Liga-Konkurrenten FSG Gersprenztal und Mainz-Budenheim ging. "Das hätte etwas besser laufen können", gab Linda Schneider zu. Allerdings war der SVE auch dort nicht in Bestbesetzung.

Sehr zufrieden ist Jozef Skandik mit der Entwicklung der jüngsten Spielerinnen in seinem Kader: Die aus der Jugend nachgerückten machen ihre Sache sehr gut. "Wir gehen gut vorbereitet in die Saison", ist sich der erfahrene Trainer sicher. Wie schon vor einem Jahr startet der SVE mit einer Partie bei der HSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach. Der Meisterschaftskandidat stellt am morgigen Sonntag (24.) allerdings gleich eine richtig hohe Hürde da. Und danach wird es mit den Spielen in Crumstadt, in Fürth und in Dornheim nicht viel leichter, ehe am 28. Oktober gegen Weiterstadt endlich das erste Heimspiel für die Erbacherinnen auf dem Plan steht. met/ü

Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel