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Leichtathletik Deutsche Topleistungen im WM-Jahr

Die Form stimmt

Frankfurt.Christopher Linke stellte über 20 Kilometer den deutschen Rekord ein, Andreas Hofmann von der MTG Mannheim schleuderte den Speer so weit wie kein anderer Athlet in diesem Jahr und Alina Reh sorgte über 10 000 Meter für die viertschnellste Zeit einer Deutschen überhaupt. Deutschlands Leichtathleten haben an Pfingsten mit guten Leistungen aufhorchen lassen.

Beim Traditionsmeeting in Rehling unterstrich Speerwurf-Ass Hofmann mit der Weltjahresbestleistung von 89,65 Metern seine beeindruckende Frühform im WM-Jahr und verwies den Mainzer Julian Weber (84,35) deutlich auf Rang zwei.

Im Hochsprung erfüllte Marie-Laurence Jungfleisch als Zweite mit 1,94 Metern die WM-Vorgabe. Im Stabhochsprung siegte der Leverkusener Lita Baehre Bo Kanda mit 5,72 Metern und knackte damit ebenfalls die WM-Norm.

Christopher Linke stellte im 20 km Gehen den deutschen Rekord ein. In 1:18:42 Stunden war der Potsdamer bei der Race Walking Challenge in La Coruna als Sechster exakt so schnell wie Andreas Erm vor 19 Jahren. Für ein weiteres Glanzlicht sorgte Alina Reh bei den deutschen 10 000-Meter-Meisterschaften in Essen, wo sie sich mit der Siegerzeit von 31:19,87 Minuten an die vierte Stelle der ewigen deutschen Bestenliste katapultierte. Nur Rekordhalterin Kathrin Ullrich-Weßel, Sabrina Mockenhaupt und Ulrike Bruns waren jemals schneller als die 22-Jährige vom SSV Ulm, die ihre Bestzeit im vierten Rennen ihrer Karriere über die Langdistanz um fast eine Minute steigerte. „Ich wollte schon etwas riskieren. Aber mit so einer Zeit habe ich nicht gerechnet“, sagte Reh. dpa

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