Lokalsport Bergstraße

Sportgericht

Ein Spiel mit zwei Verlierern

Bergstraße.Etwas mehr Sorgfalt in den Vereinen wünscht sich Gerhard Ripper, Mitglied des Kreisportgerichts und als Einzelrichter zuständig für die D-Liga II. Mehr Sorgfalt hätte einigen Clubs Strafen und Ripper Arbeit erspart. Denn gleich nach der Winterpause musste der Mitlechterner gleich viermal tätig werden und Urteile schreiben – alle wegen des gleichen Vergehens: Vier Mannschaften haben nicht spielberechtigte Spieler eingesetzt.

Im Fall von ISC Fürth II (1:11 beim TSV Aschbach II) sowie SG Winterkasten/Gadernheim II (0:6 bei Tvgg Lorsch II) kostete der Lapsus die Betreffenden lediglich Geld und keine Punkte, denn die Spiele waren ohnehin verloren. Fürth hatte es geschafft, vier Akteure einzusetzen, die im vorausgegangenen Spiel der ersten Mannschaft am Ball waren. Zwei dürfen es laut Satzung maximal sein. Winterkasten/Gadernheim überschritt diese Zahl um einen Kicker.

Kurios liegen die Dinge in einem weiteren Fall. Der SV Kirschhausen II gewann 2:0 beim FSV Rimbach II, setzte dabei aber einen Akteur unberechtigt ein. Logische Folge: Die Partie wird für den SVK mit 0:3 Toren als verloren gewertet, die Punkte sind weg. Aber die Rimbacher sind in diesem Falle nicht der Nutznießer. Die Odenwälder leisteten sich ebenfalls einen Lapsus, ließen einen Spieler spielen, dessen Spielberechtigung erst drei Tage später in Kraft trat. Rippers Urteil: Auch für den FSV Rimbach stehen 0:3 Tore und null Punkte zu Buche. all

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