Lokalsport Bergstraße

Kegeln Ohne zwei Stammkräfte 1:7 beim Tabellenzweiten

Erneute Pleite für Nibelungen

Lorsch.Die erwartete Niederlage gab es für die Bundesliga-Kegler von Nibelungen Lorsch beim Tabellenzweiten SKC Staffelstein – allerdings fiel sie mit 1:7 (3412:3801) vor allem in Sachen eigene Holzzahl etwas zu deutlich aus. „3800 können wir auch nicht erreichen, wenn wir komplett sind. Trotzdem hätte es ein bisschen mehr sein müssen“, berichtete Pressewart Hubert Ott.

Er verwies dabei auf die erneut zwei Ausfälle: Thorsten Gutschalk fehlte aus privaten Gründen, Holger Walter wurde nach seiner Verletzung „für die wichtigen Spiele geschont“. Wie in den vergangenen Wochen betonte Ott, dass die Lorscher ihre Punkte zum Klassenerhalt gegen die Teams aus dem Tabellenkeller holten müssen, zumal der Vorletzte Zwickau jetzt bis auf einen Punkt herangerückt ist. Auch der Tabellenletzte Neumarkt muss noch seine Visitenkarte in der Klosterstadt abgeben.

Ehrenpunkt durch Frank Gutschalk

Der Nibelungen-Sprecher schwärmte von einem „teilweise brillanten Auftritt“ der Gastgeber in Oberfranken. Nach zwei 0:4-Niederlagen war die Partie schon nach dem dritten 0:4 durch Jochen Steinhauer im Mittelpaar entschieden. Den Lorscher Ehrenpunkt holte mit Frank Gutschalk der einzige Kegler der Hessen, der die 600er-Marke übertraf – im Duell mit dem einzigen KSCler, der die 600 nicht schaffte.

Leichte Kritik übte Ott an den 513 Holz von Marcel Schneider – ein deutlicher Ausreißer nach unten in einem ohnehin durchschnittlichen Team. Denn auch Jurek Osinski kann mehr abliefern als seine 559 Holz, gleichwohl war auch er bei einer Differenz von 84 Holz zu seinem Gegenspieler chancenlos. Nibelungen: Stefan Wernz 0:4 (475:628), Marcel Schneider 0:4 (513:623), Jochen Steinhauer 0:4 (563:671), Frank Gutschalk 2:2 (605:591), Michael Straub 2:2 (598:645), Jurek Osinski 1:3 (559:643). kr

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