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Hessischer Fußballverband

Freundschaftsspiele nur im „Ausland“

Archivartikel

Frankfurt.Der Hessische Fußball-Verband will am 5./6. September die neue Meisterschaftsrunde in den Amateurspielklassen starten. Dies sei „unser Wunsch“, sagte HFV-Präsident Stefan Reuß in einem auf der Homepage des Verbandes veröffentlichten Interview. „Wenn es die Vorgaben zulassen, ist an dem vorherigen Wochenende Ende August eine Pokalrunde denkbar.“

Kritik übte Reuß an den von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen Regeln für den Amateurfußball. „Beispielsweise in Niedersachsen, Thüringen und Westfalen können schon längst wieder Trainings- und Freundschaftsspiele durchgeführt werden“, sagte er. „Gerade in den angrenzenden Fußballkreisen wird davon rege Gebrauch gemacht. Hessische Mannschaften spielen also längst wieder, aber eben außerhalb Hessens.“

Dies sei für den Verband schwer zu vermitteln. In Hessen gilt noch die Beschränkung, dass eine Gruppe nicht mehr als zehn Spieler groß sein darf. „Damit können wir weder richtig trainieren, geschweige denn ein Spiel durchführen“, sagte Reuß und forderte: „Wir brauchen keinen Flickenteppich, sondern eine einheitliche Regelung in Deutschland.“

Der HFV habe immer gesagt, dass die Wiederaufnahme des Spielbetriebs vom Infektionsgeschehen und damit zusammenhängenden behördlichen Vorgaben abhängig sei. „Jetzt muss die Politik handeln und den Flickenteppich beenden“, sagte Reuß. dpa

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