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Ringen Auch KSV Rimbach ist in der Oberliga am Start / Derby schon am 14. September

Für SV Fahrenbach geht es erneut um den Klassenerhalt

Fürth/Rimbach.Der SV Fahrenbach hat sich für die Ringer-Oberliga gezielt verstärkt, setzt auf Klasse statt Masse. Und dennoch rechnet der Verein wieder mit einer schwierigen Runde denn die Konkurrenz ist gewachsen, das Niveau weiter gestiegen. Zudem haderten die Fahrenbacher in der Vorsaison vor allem in ihrem Heimkämpfen mit dem Glück. Der SVF musste nur deshalb keine Klasse tiefer, weil es keine Abstiegspflicht gab.

Mittlerweile ist der Verein breiter aufgestellt, sagt Mannschaftsführer Harald Faust und blickt denn auch optimistisch in die Zukunft. Man gehe koordinierter ans Werk. Der Zusammenhalt in der Mannschaft sei gut, alle zögen an einem Strang. Der von Mike Bauer und Max Wörtge trainierte SVF versucht, den Kopf über Wasser zu halten, will den einen oder anderen Gegner ärgern, überraschende Siege landen. Leicht wird das nicht, weiß Faust: „Die Liga ist nochmal enger zusammengerückt, wir werden jede Woche Vollgas geben müssen.“

Der Kader ist eng gestrickt und gewährt kaum Spielraum für Variationen. Mit dem Weggang von Peter Schütz zu seinem Heimatverein nach Michelstadt aus beruflichen Gründen wird auf seiner Position in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm Dionysios Safaridis (KSC Niedernberg) zum Zug kommen. „Er ist ein echter Glücksgriff“, freut sich Faust über die Verstärkung durch den Bundesliga-erfahrenen Ringer. Mit Max Wörtge ist ein alter Bekannter nach Fahrenbach zurückgekehrt. Mit Leonid Axt, Dominic Arnold und Tim Steingrüber sollen gleich drei Nachwuchskräfte zum Sprung in die erste und zweite Mannschaft (Verbandsliga) ansetzen, die Abläufe kennenlernen, hineinschnuppern.

Am heutigen Samstag (20 Uhr) beginnt die Oberligarunde mit einem Fahrenbacher Heimkampf gegen den TSV Gailbach. Schon am kommenden Samstag (14.) kommt es zum Derby beim KSV Rimbach.

Vizemeister hat sich verstärkt

In den mittleren und unteren Gewichtsklassen hat sich der KSV Rimbach verstärkt. Mit mehr Erfahrung wollen die Odenwälder noch einen draufsatteln gegenüber der vergangenen, bereits sehr erfolgreichen Runde, die der KSV mit der Vizemeisterschaft beendete. Die Grundlage des Erfolgs war der Teamgeist. „Wir konnten unsere Ausfälle immer gut kompensieren, weil jeder unserer Ringer über sich hinausgewachsen ist“, erkannte Mannschaftsführer Oliver Schmitt: „Und diese Saison sind wir fast noch stärker, wenn wir verletzungsfrei bleiben.“

Mit der Verpflichtung von Zoltan Sebescen (Ungarn) für die Gewichtsklasse bis 75 kg griechisch-römisch hat sich der KSV zusätzliche Erfahrung an Bord geholt. Sebescen soll für Pal Kottes ringen, der als Springer eingesetzt wird. Für die Gewichtsklasse bis 61 bzw. 57 kg griechisch-römisch ist der Bulgare Alexandar Mirchev verpflichtet worden – ein erfahrener Bundesliga-Ringer, der in Vor-und Rückrunde die Gewichtsklassen tauschen wird mit einem weiteren Neuzugang, nämlich Julien Zinser; amtierender deutscher A-Jugend-Meister aus Schifferstadt.

Im Schwergewicht wird Marcel Fröhlich (G.-Zimmern) KSV-Coach und Punktegarant Laszlo Antunovits künftig unterstützen. Dafür steht Sevket Ermis (zurück zu seinem Heimatverein Münster) den Rimbachern nicht mehr zur Verfügung. jz

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