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Fußball VfR Fehlheim II kann nur ohne eine größere Ausfallliste eine sorglose Saison in der Kreisliga A spielen

Guter Kader nur dünn besetzt

Archivartikel

Fehlheim.Das zweite Jahr in einer neuen Spielklasse gilt allgemein im Vergleich zur Premierensaison als das schwerere, denn die Mannschaft ist kein unbeschriebenes Blatt mehr und die Gegner kennen ihre Schwächen und Stärken. Dessen ist sich auch der VfR Fehlheim II bewusst und dementsprechend vorsichtig geht die Gruppenliga-Reserve auch die anstehende Runde i der Fußball-Kreisliga A an. „Unser Ziel kann nur der Klassenerhalt sein – und da wollen wir frühzeitig die Weichen stellen“, bringt es Trainer Wolfgang Jäger auf den Punkt.

Für den VfR-Coach gibt es mehrere Faktoren, die ihn nach einer sehr erfolgreichen Vorsaison mit dem gebotenen Respekt zu Werke gehen lassen: „Die Klasse ist enger zusammengerückt. Mit den Absteigern aus Ober-Abtsteinach und Hofheim sowie dem Aufsteiger vom ISC Fürth sind drei absolut unbekannte Größen dazu gekommen – und dann ist unser Kader in der Breite doch ein wenig geschrumpft.“ So verfügt die Fehlheimer Zweite aktuell gerade einmal über 14 Feldspieler, wobei sie sich in diesem Bereich keineswegs verschlechtert hat. Doch man muss vom Verletzungspech verschont bleiben und dazu muss der eine oder andere Spieler aus dem Gruppenligakader „abfallen“, wenn man denn sorgenfrei durch die Saison kommen möchte.

Rupertus ließ sich nicht überreden

Der Übungsleiter bezeichnet vor allem Marco Rupertus und Thomas Pisarski als herbe Verluste für sein Team; beide wollen kürzertreten: „Marco hört sogar ganz auf. Ich konnte ihn einfach nicht mehr überreden, noch eine Saison dran zu hängen. Und Thomas muss aus beruflichen Gründen passen und ist wieder zurück nach Schwanheim gewechselt. Beide hätte ich natürlich gerne weiter in meinem Kader gesehen.“ Gleiches gilt für Steven Erb und Smajil Sadic, die in den Erstmannschaftskader aufgerückt sind.

Es gibt jedoch Neuzugänge, die diese Verluste in jedem Fall kompensieren können. Allen voran Markus Schäfer, der nach langer Pause sein Comeback in der VfR-Reserve feiert und den Wolfgang Jäger als wichtigen Faktor in der Offensive sieht: „Markus ist unser Sturmleader und hat sich gleich wieder hervorragend eingefunden. Er reißt seine Angriffspartner mit und ist in jedem Fall ein echter Gewinn für die Mannschaft.“ Yannick Krusche ist für den Coach zudem auf der Torhüterposition eine echte Bereicherung, falls dieser nicht sogar den Sprung in den Erstmannschaftskader schafft. Auch Emre Akin, Sören Seip (beide FC Starkenburgia Heppenheim), Dominik Konietzny (Tvgg Lorsch) oder Timothy Cox und Nik Fehrmann (beide SKV Hähnlein) werden ihre Bewährungschancen erhalten.

Offensiv sieht der Übungsleiter sein Team gut aufgestellt, in der Defensive drückt noch ein wenig der Schuh. Somit liegt für Jäger hier noch die verbleibende Hauptarbeit in der Saisonvorbereitung. „Hinten müssen wir besser und sicherer stehen, das ist in den bisherigen Testspielen noch nicht so gut gelaufen. Die Mannschaft ist jedoch willig und auf einem guten Weg. Wenn wir keine große Verletztenliste führen müssen und dazu noch Spieler aus dem Gruppenligakader bei uns Spielpraxis sammeln dürfen, dann sollten wir den Klassenerhalt in jedem Fall schaffen“, ist Wolfgang Jäger durchaus optimistisch. nico

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