Lokalsport Bergstraße

Handball Torhüterin hält den Flames die Treue

Helen van Beurden verlängert bis 2022

Archivartikel

Bensheim.Frauenhandball-Bundesligist HSG Bensheim/Auerbach hat den Vertrag mit Torhüterin Helen van Beurden (Bild: Fippel) um zwei Jahre bis zum Ende der Saison 2021/22 verlängert. Die 28-jährige Niederländerin spielt seit 2018 bei den Flames und war erst am vergangenen Samstag beim 37:33-Heimsieg gegen Neckarsulm wieder ein starker Rückhalt.

Trainerin Heike Ahlgrimm ist sehr erfreut, die reaktionsschnelle und erfahrene Torhüterin auch zukünftig in ihrem Team zu wissen: „Es ist ein sehr gutes Gefühl, Helen weiter bei uns zu haben. Sie ist ein Vorbild an Einsatz und Engagement, dabei eine sehr starke Komponente auf dieser eminent wichtigen Position. Sie hat bei uns an Konstanz und Reife zugelegt, dabei hat sie immer noch Entwicklungspotenzial, was wir gerne für uns nutzen wollen.“

Helen van Beurden fühlt sich in Bensheim sichtlich wohl. „Es gab Höhen und Tiefen, durch die wir als Verein und Mannschaft gestärkt hervorgegangen sind. Wir haben uns insgesamt weiterentwickelt und sind als Team eine Einheit, was mir sehr imponiert. Ich möchte helfen, weiter erfolgreich zu sein und noch mehr Verantwortung übernehmen“, sagt die 1,84 Meter große Keeperin zu ihrer Vertragsverlängerung: „Meine Eindrücke bei meiner damaligen Vertragsunterzeichnung haben mich bestärkt, eine weitere Zeit bei den Flames zu verbringen. Die HSG Bensheim/Auerbach ist als äußerst seriöser und verantwortungsvoller Partner bekannt, das Umfeld entwickelt sich weiter und die Fans in der Weststadthalle sind einfach der Hammer.“

Ein weiterer Aspekt für Helen van Beurden war die berufliche Weiterentwicklung. Sie ist bei der Behindertenhilfe Bergstraße angestellt. „Ich freue mich, dass ich auch beruflich weitere Erfahrungen machen kann. Das Gesamtpaket ist sehr stimmig, ich fühle mich rundum wohl an der Bergstraße.“

Flames-Geschäftsführer Michael Geil unterstreicht die Wichtigkeit dieser Personalie: „Es ist eine sehr große Freude für unseren Verein, eine so gestandene Spielerin auf ihrem weiteren Weg bei uns zu begleiten. Helen hat sich bei uns von Beginn an etabliert und sich mit ihren Leistungen und ihrer Art auch in die Herzen unserer Fans und Partner gespielt. Es waren sehr offene und konstruktive Gespräche, die wir bis zu ihrer Unterschrift geführt haben, diese tragen ebenfalls zur allgemeinen Weiterentwicklung bei. Wir sind sehr stolz, dass Helen bei uns bleibt.“

Helen van Beurden erlernte das Handball-Einmaleins in ihrem Heimatland Niederlande und spielte dort beim HV Quintus, um danach in der ersten und zweiten deutschen Bundesliga in Bad Wildungen und in Mainz Auslandserfahrungen zu sammeln. Bevor sie zu den Flames kam, spielte sie in Schweden beim Skara HF. red

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