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Handball Bensheim/Auerbach ist gegen Erbach auf Sieg eingestellt

HSG setzt auf Tempospiel

Archivartikel

Bensheim/Heppenheim.„Natürlich wollen wir gewinnen“, lässt Moritz Brandt, Trainer des Handball-Bezirksoberligisten HSG Bensheim/Auerbach, vor dem Nachbarderby am Sonntag (16 Uhr/AKG-Weiherhaushalle) gegen den SV Erbach keine Zweifel. „Wir sind zu Hause, haben Selbstvertrauen getankt und wollen gleich nachlegen“, erklärt der Coach rückblickend auf den 35:32-Erfolg gegen Siedelsbrunn.

Gleichzeitig warnt Brandt aber auch vor dem Gegner: „Erbach hat eine gute Mannschaft und ist sicherlich stärker einzuschätzen, als noch letzte Runde. Dass der SVE jetzt gegen Heppenheim einen Punkt geholt hat, zeigt schon, dass man auf der Hut sein muss.“ Für die Bensheimer geht es in erster Linie darum, den Erbacher Spielertrainer Nemanja Skrobic in den Griff zu bekommen: „Er ist die Schlüsselfigur“, weiß Moritz Brandt. Doch verstecken muss sich die HSG nicht: „Wir sind in guter Form und können mit unserem Tempo jedem Gegner in dieser Liga das Leben schwermachen. Unser Kader ist komplett.“ tip

Der SV Erbach will nun an die überzeugende kämpferische Leistung beim Remis gegen dn HC VfL anknüpfen. „Wenn es uns gelingt, diese positive Einstellung mit in das nächste Spiel zu nehmen, ist für uns sicherlich was drin“, weiß Abteilungsleiter Thomas Flath, der vor allem vor zwei HSG-Akteuren warnt: „Yannick Göbel und Philipp Kuch sind zwei torgefährliche Spieler, auf die wir unser Hauptaugenmerk legen müssen.“Zu viele Fehler, das weiß Flath, könnten in Bensheim fatale Auswirkungen haben: „Sie spielen eine schnelle erste und zweite Welle. Zwar hat die HSG eine nicht so körperlich starke Mannschaft, dafür spielen sie ungemein schnellen Handball.“ Personell dürfte sich im Gegensatz zur Vorwoche nichts ändern beim SVE. ki/ü

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