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Im Training gelten feste Corona-Regeln

Archivartikel

Frankfurt.Das Land Hessen hat starke Einschränkungen für den Spiel- und Trainingsbetrieb im Amateursport beschlossen. Diese Regelungen wurden inzwischen dahingehend gelockert, dass man zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes Sport treiben darf – aber eben nur in bestimmten Disziplinen. Bei einigen Fußballvereinen hat dies zu falschen Interpretationen hinsichtlich des Trainingsbetriebs geführt, worauf der Hessische Fußballverband (HFV) hinweist.

Manche Vereine überlegen, ob es erlaubt ist, wieder ein Mannschaftstraining anzubieten, bei dem das Spielfeld in viele Einzelfelder aufgeteilt ist und somit mehrere Spieler – getrennt voneinander – auf einem Platz agieren. HFV-Präsidiumsmitglied Frank Illing (Vorsitzender des Verbandsausschusses für Qualifizierung und Vereinsentwicklung) hat mit dem hessischen Ministerium des Innern und für Sport Rücksprache gehalten und stellt die aktuell gültigen Trainingsmöglichkeiten in Hessen klar.

Keine „Durchmischung“

Amateursport kann auf Sportanlagen im Freien oder in Sporthallen lediglich allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand stattfinden. Weitläufige Sportanlagen dürfen gleichzeitig von mehreren individualsportlich aktiven Personen genutzt werden. Auch die Durchführung von Individualtraining (ein Trainer plus ein Spieler) ist möglich. Gruppentraining hingegen ist explizit verboten. Ebenso ist ein „verkapptes“ Gruppentraining in Form von mehreren gleichzeitig stattfindenden Individualtrainings nicht zulässig.

Der HFV empfiehlt ausdrücklich eine Beschränkung auf maximal eine Trainingsgruppe (zwei Personen bzw. Hausstand) pro Platzhälfte. Zwei Spieler (ohne Trainer) dürfen 1:1-Situationen im Vollkontakt trainieren, sofern es sich um einen festen Partner handelt, der nicht gewechselt wird. Es muss in jedem Fall gewährleistet sein, dass keine „Durchmischung“ der einzelnen Personengruppen erfolgt, also beispielsweise mit wechselnden Partnern trainiert wird.

Voraussetzung hierfür ist außerdem, dass sich die unterschiedlichen Personengruppen keine Umkleiden und Sanitäreinrichtungen teilen und sich auch ansonsten nicht begegnen, so dass die Abstandsregeln in jedem Falle eingehalten werden. red

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