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Tennis Bensheimer Damen erspielen in der Bezirksoberliga die Meisterschaft, die die TCB-Herren in der Gruppenliga knapp verpassen

Jubel und Frust dicht beieinander

Archivartikel

Bensheim.Unterschiedliche Gefühlswelten zum Saisonfinale beim Tennisclub Blau-Weiß Bensheim. Während die ersten Herren die Gruppenliga-Meisterschaft knapp verpassten, konnten die Bezirksoberliga-Damen den Titelgewinn und den damit verbundenen Aufstieg in die Gruppenliga bejubeln.

Mit einem 6:0-Sieg gegen Absteiger TC Bürstadt sicherten sie sich die Damen nach jahrelanger Abstinenz die Rückkehr in eine Klasse auf Landesebene. Ohne die Spitzenspielerinnen Helen Kreuzer und Elena Chevrier, die studienbedingt wieder in den USA sind, gewannen unter den Augen von Trainerin Angelika Kreuzer die Damen-30-Spielerin Katarina Nelski sowie Sophia Müller, Liv Schmidt-Ocker und Philippa Fink ihre Einzel klar, so dass die Feierlaune früh aufkam. Die Doppel wurden noch im Matchtiebreak gewonnen. Zum Triumph der TCB-Damen trugen außerdem Amelie Schmidtke, Emilia Marocco und Julia Streit bei. Dies ist ein weiterer positiver Schritt des TCB, in dem die solide Jugendarbeit ihr Früchte zeigt.

Die Titelträume der Gruppenliga-Herren platzten im Nachhol-Topspiel gegen RW Gießen. Beide Teams, die in Bestbesetzung antraten, wiesen jeweils 10:0 Punkte auf. Die Bensheimer unterlagen unglücklich mit 3:6, so dass der ungefährdete 6:3-Erfolg tags darauf gegen Sprendlingen II wertlos blieb (Kai Schledorn mit 6:3 6:4, Andreas Gremelmayr mit 6:1 6:3, Zlatan Kadric mit 6:0, 6:0 und Marco Grammatico mit 6:1 6:0 gewannen ihre Einzel).

Das Spitzenspiel gegen Gießen begann durch den Erfolg von Kadric (6:2, 6:1) zwar verheißungsvoll, doch Dreni Shala (6:7, 7:5, 1:6) sowie Gremelmayr (6:1, 6:7, 6:7), der zunächst fünf Matchbälle abwehrte, unterlagen unglücklich. Schledorn ließ mit einer eindrucksvollen Leistung seinem Gegner keine Chance (6:1 6:2) und verkürzte zum 2:4 nach den Einzeln, in denen beim TC´B noch Lennart Samstag und Grammatico jeweils klar den Kürzeren zogen.

Alle Doppel mussten nun von Bensheim gewonnen werden, so dass die Führungsspieler Schledorn, Gremelmayr und Kadric auf alle Paarungen verteilt wurden, um die Siegchancen zu erhöhen. Diese Taktik ging aber nicht auf, da Gremelmayr/Kai Burkhardt 4:6, 2:6 verloren. So fehlte Schledorn/Shala bei einer 6:1, 5:4-Führung der Biss und sie unterlagen im Match-Tiebreak. Kadric/Samstag punkteten noch für Bensheim (6:3, 6:4), das sich mit seinem neuformierten Team letztlich mit der Vizemeisterschaft hinter Gießen begnügen musste. red

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