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Handball Bezirksoberligist SV Erbach erwartet abermals eine schwere Saison

Klassenerhalt bleibt das Ziel

Heppenheim.Vor einer erneut schweren Saison steht der SV Erbach in der Handball-Bezirksoberliga. Kein Wunder also, dass vor dem Rundenauftakt gegen die HSG Fürth/Krumbach am Sonntag (17.), 18 Uhr, der Nichtabstieg bei Spielern, Trainer und Vereinsverantwortlichen oberste Priorität genießt.

Platz zehn stand am Ende der Vorsaison für die Erbacher zu Buche. " Wenn man bedenkt, wie jung unsere Mannschaft war, war dies ein Riesenerfolg", so Abteilungsleiter Thomas Flath. Und auch Trainer Axel Buschsieper war angetan: "Wir haben alle wichtigen Spiele gewonnen und zudem noch den einen oder anderen Überraschungspunkt geholt."

Freilich: Verbesserungspotenzial gibt es reichlich. Das wissen Flath und Buschsieper nur zu gut. Der SVE stellte in der vergangenen Saison die sechstbeste Abwehr, mit nur 571 Toren war die Offensive nach der von Absteiger TV Einhausen (526) die schlechteste der Liga. "Insgesamt gesehen müssen wir uns aber auch in der Abwehr steigern", weiß der Übungsleiter, der schon in der Vorbereitung viel Wert auf das schnelle Spiel nach vorne legte. Buschsieper wie auch Thomas Flath würden eine ähnliche Platzierung wie zuletzt als "großen Erfolg" ansehen. "Natürlich geht es für uns nur um den Klassenerhalt. Ich denke, dass so etwa sechs Mannschaften unsere Kragenweite haben werden.

In personeller Hinsicht haben die Erbacher zwar nur einen Abgang zu verkraften. Der hat es allerdings mit Christian Scholz in sich. "Ihn können wir natürlich nicht vollständig ersetzen. So müssen wir nun die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen", erklärt Flath.

Und dann wirft das Stadtderby gegen Aufsteiger HC VfL Heppenheim schon Schatten voraus, auch wenn das erste Aufeinandertreffen erst kurz vor Weihnachten ansteht. "Klar ist dieses Derby etwas Besonderes, zumal Hin- und Rückspiel jeweils freitagabends sind", freut sich Thomas Flath, der im Gegensatz zu Buschsieper schon einige Lokalvergleiche miterlebt hat: "Der HC VfL hat eine erfahrene Mannschaft. Trotzdem muss sich der Aufsteiger beweisen." ki/ü

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