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Leichtathletik Absage des Marathons am 27. Oktober ist wahrscheinlicher als eine Austragung

Kleiner Hoffnungsschimmer in Frankfurt

Archivartikel

Frankfurt.Der Lauf-Marathon am 25. Oktober in Frankfurt steht wegen der Corona-Krise in diesem Jahr vor dem Aus. „Wir rechnen mit der Absage - sie ist in jedem Fall wahrscheinlicher als ein Stattfinden“, meinte gestern Organisator Jo Schindler auf „hessenschau.de“. Die Entscheidung treffe aber nicht der Veranstalter, sondern das Land Hessen. „Das liegt bei der Staatskanzlei, schließlich ist das Land der Verordnungsgeber“, erklärte Schindler.

Nach aktuellem Stand sind Veranstaltungen und Versammlungen in Hessen bis Ende Oktober mit maximal 250 Teilnehmern erlaubt. 2018 hatten sich 26 826 Läufer für den Frankfurt-Marathon angemeldet. „Wir sind im Austausch mit dem Land Hessen, und ich habe die Bitte hinterlegt, bis Ende des Monats eine Entscheidung zu bekommen“, sagte Schindler. Eine Absage wäre mit „massiven wirtschaftlichen Einbußen verbunden“.

Offen ist, wie es weitergehen wird mit dem Sportgroßereignis am Main. „Wir müssen schauen, dass wir irgendwie ins nächste Jahr kommen“, hat Jo Schindler Sorgenfalten: „Ich denke nicht, dass das der Todesstoß für den Frankfurt-Marathon wäre, aber wir müssen hoffen, dass uns die Sponsoren und Läufer die Stange halten.“ lhe

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