Lokalsport Bergstraße

Kegeln Kriemhild-Zweite gewinnt Zweitliga-Kellerduell / Nibelungen II fehlt ein Holz zum Unentschieden

Lorsch gibt Rote Laterne ab

Lorsch.Die Zweitliga-Keglerinnen von Kriemhild Lorsch II feierten einen wichtigen 7:1 (3028:2883)-Sieg gegen den ESV Rottweil. Die Gäste aus dem Schwarzwald erwiesen sich als dankbarer Aufbaugegner und machten dem Tabellenletzten aus Lorsch, der durch diesen Sieg die Rote Laterne an Rottweil abgab, keine Schwierigkeiten.

Im Starttrio siegten alle drei Lorscherinnen mit 3:1. Ute Hintze (525), Manuela Schwarz (521) und Yvonne Jährling (518) trafen auf wenig Widerstand. Im Schlusstrio ließ Norma Kudarat (515) nichts anbrennen und überzeugte durch ein starkes Abräumspiel. Die 15-jährige Leonie Kilian (486) deutete ihr Potenzial an und siegte mit acht Kegeln. Den Ehrenpunkt für die Gäste ermöglichte Maren Noack (463), die gegen die beste Gegenspielerin Gewald (494) deutlich verlor.

2. Bundesliga: Nibelungen Lorsch II – FSV Erlangen-Bruck 3:5 (3363:3363). Eine unglückliche Niederlage, denn trotz des deutlich besseren Abräumergebnisses und des besseren Satzverhältnisses fehlte am Ende ein Kegel, um wenigstens ein Remis zu erreichen.

Im Startpaar unterlagen Ralph Müller (569) und der schwach agierende Daniel Saal (529) deutlich. Danach begann die Aufholjagd. Patrick Günther (594) wurde bester Lorscher und siegte 4:0. Thomas Wesch hatte gegen den besten Gästespieler Baer (604) keine Chance.

In der Schlussachse erzielte Stefan Wernz (554) zwar ein achtbares Ergebnis, unterlag aber mit 13 Kegel. Manuel Ott spielte nur Durchschnitt, verletzte sich und wurde gegen den 15-jährigen Tom Walter ausgetauscht. Dieser erzielte mit seinen letzten 30 Wurf überragende 150 LP und gewann seinen Punkt.

Gruppenliga: Nibelungen Lorsch III – SG Kelsterbach II 5302:5196. Der Mittabellenführer aus Lorsch zeigte im Starttrio eine überzeugende Vorstellung und nahm den Gästen 130 Kegel ab. Alle drei Spieler übertrafen die 900-Marke, Tagesbester wurde Uwe Kilian. Das Schlusstrio verwaltete den Vorsprung, ohne zu überzeugen. Die Gäste hatten die Möglichkeiten, wieder zurück ins Spiel zu finden, doch Kelsterbach nutzte diese Chance nicht. – Nibelungen: Uwe Kilian (917), Helmut Schmitt (912), Marinko Ruzic (910), Daniel Geiss (868), Michael Schmitt (861), Thomas Forell (834). hub

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