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Fußball Aufsteiger SC Olympia Lorsch II verfügt über einen großen Kader / Spielmöglichkeit auch in der dritten Mannschaft

Lorscher Trainer hat die Qual der Wahl

Archivartikel

Lorsch.Die Reserve des SC Olympia Lorsch geht optimistisch in die neue Saison der Fußball Kreisliga C. Der Aufsteiger peilt den Klassenerhalt an und Trainer Stephan Schäfer ist sich sicher, dass dieser im absolut machbaren Bereich liegt: „Wir verfügen über eine gute Truppe, die sich in der neuen Liga zwar erst einmal zurechtfinden muss, doch das sollte uns gelingen.“ Seine Zuversicht zieht er zum einen aus der spielerischen Klasse seines Teams, zum anderen verfügen die Lorscher aber über einen so großen Kader, dass zudem eine dritte Mannschaft in der D-Liga am Ball sein wird.

„Wir verfügen auf dem Papier über so viele Spieler, dass wir den Versuch mit der dritten Mannschaft wagen. Der Kader der Ersten ist in der Breite schon so stark besetzt, dass sicherlich immer wieder Spieler für die Reserve abfallen werden. Dazu haben sich uns vier neue Spieler angeschlossen – und verlassen hat uns niemand. Das sorgt für ein großes Angebot. Um allen eine Einsatzmöglichkeit zu bieten, wurde die Idee mit der dritten Mannschaft geboren“, erklärt Schäfer den Teamzuwachs beim Traditionsverein.

Trainiert werden die zweite und die dritte Mannschaft gemeinsam von Stephan Schäfer, der sich über den Trainingseifer seiner Jungs freut: „Da sind immer 18 bis 20 Mann da. Der Winter wird aber letztlich zeigen, ob unser Versuch mit der dritten Mannschaft auch klappt.“ An den Spieltagen wird der SCO III von Burhan Ilhan, Christian Seeger und Sebastian Ulrich gecoacht.

Natürlich hat Schäfer sein Stammpersonal schon im Kopf. Dabei setzt er zum einen auf bewährte Kräfte wie Torjäger Jens Bäumer sowie Manuel Brzoska oder Patrick Eipl. Doch auch den Neuzugängen traut er den Sprung in die Startelf zu. Gerade von Lars Falkenstein erhofft er sich noch mehr Torgefahr in der Offensive. Dazu haben „Oldies“ wie Jürgen Peters, Andy Weber und Christian Brunnengräber im Bedarfsfall ihre Unterstützung zugesagt. „Wir sind gut aufgestellt. Nun gilt es von Anfang an, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln“, setzt der Übungsleiter auf einen guten Saisonstart.

Den großen Unterschied zwischen der D- und der C-Liga sieht Schäfer an der Einstellung vieler Teams. „In der D-Liga gibt es doch einige Mannschaften, die dort einfach zum Spaß kicken – und wenn du am Tabellenende stehst, kann dir ja nichts passieren, da es ja keine Absteiger gibt. In der Kreisliga C wird schon ein anderer Fußball gespielt, es gibt Absteiger und auch ambitionierte erste Mannschaften, die um den Aufstieg mitspielen wollen. Da geht es in jedem Fall anders zur Sache und darauf müssen wir uns in jeder Hinsicht einstellen.“

Dennoch traut er dem Aufsteiger zu, eine gute Rolle ohne Abstiegsgefahr zu spielen. Dabei setzt er weiter auf eine sicher stehende Abwehr und die nötige Torgefahr im Zentrum. „Hinten müssen wir nahtlos an die Leistung der Aufstiegssaison anknüpfen, dazu vorne unsere Chancen effektiv nutzen. Dann sollte der Klassenerhalt in jedem Fall drin sein“, besitzt Stephan Schäfer großes Vertrauen in seine Aufstiegsmannschaft. net

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