Lokalsport Bergstraße

Frauenfußball

Meisterfeier muss nachgeholt werden

Bergstraße.Den Gewinn der Meisterschaft in der Kreisoberliga hatten sich die Fußballerinnen der SG Rimbach/Auerbach etwas außergewöhnlicher vorgestellt. Fünf Stunden vor Spielbeginn sagte Gegner TS Ober-Roden aufgrund personeller Engpässe ab, was dem Spitzenreiter drei kampflose Punkte und damit den Titel bescherte.

„Wir hätten das Ganze auch lieber nach einem gewonnen Spiel auf dem Feld gefeiert“, gab SG-Trainer Jens Klische zu und fügte an: „Die Meisterfeier wird natürlich nachgeholt.“ Im dritten Jahr ihres Bestehens krönte die Spielgemeinschaft damit die Arbeit mit dem Aufstieg in die Gruppenliga. Einem holprigen Start im ersten Jahr folgte in der vergangenen Saison der sechste Platz. Vor der aktuellen Spielzeit hatte Jens Klische den dritten Rang als Ziel ausgegeben, doch es sollte die Meisterschaft werden. „Zu verdanken haben wir das der guten Nachwuchsarbeit, die beide Vereine in Auerbach und Rimbach betreiben“, sagt der Coach des Meisters.

Zwölf Tore als Frustbewältigung

Verbandsligist FC Starkenburgia Heppenheim schoss sich nach sieben Niederlagen in Serie den Frust von der Seele und siegt bei Schlusslicht VfR Limburg mit 12:0 (7:0). Erfolgreichste Angreiferin war Ronja Dambier mit fünf Treffern. Die weiteren Tore erzielten Laureen Deckenbach (2), Sandra Sturm, Selina Dambier und Miriam Klos. Limburg machte mit zwei Eigentoren das Dutzend komplett.

Die Kreisstädterinnen haben als Siebter damit sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze und den Klassenerhalt so gut wie sicher. Trainer Florian Fäustle war froh über den Befreiungsschlag: „Nun haben wir eine Woche Pause. Dann kann Spitzenreiter Kickers Offenbach kommen.“ hei/ü

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