Lokalsport Bergstraße

Fußball-A-Liga FC 07 Bensheim II macht gute Fortschritte und visiert einen Mittelfeldplatz an / Gegner TSV Reichenbach will in die Top Ten

Mit dem Coup vom Sonntag stimmt die Richtung

Bergstraße.Der FC 07 Bensheim II setzte am vergangenen Spieltag der Fußball-Kreisliga A ein Ausrufezeichen: Das neuformierte Team aus dem Weiherhausstadion gewann mit 2:1 beim SC Olympia Lorsch und fügte dem SCO damit die erste Liga-Niederlage des Jahres 2017 zu. "Eine sehr gute Leistung der Mannschaft", blickt Spielertrainer David Suljic zurück. "Ich bin sehr zufrieden. Man erkennt, dass wir in unserer Entwicklung Fortschritte machen."

Mit nun acht Punkten hat die Verbandsliga-Reserve nach sechs Begegnungen eine ordentliche Bilanz aufzuweisen, die in der Heimpartie am Sonntag (13.15 Uhr) gegen den TSV Reichenbach (sieben Punkte) weiter aufgehübscht werden soll. Mit "etwas Zählbares holen" gibt Suljic die Zielrichtung gegen die Lautertaler aus. Durch den Dreier in Lorsch sind die Bensheimer in Richtung Mittelfeld unterwegs. "Das ist gut für das Selbstvertrauen und wir können in Ruhe weiterarbeiten."

Für Özcan Cin, Spielertrainer des TSV Reichenbach, war der Bensheimer Sieg in Lorsch eine "große Überraschung" und eine weiterer Beleg dafür, dass der FC 07 II "schwer einzuschätzen" ist. Mit einem Auswärtserfolg könnten sich die TSV-Kicker in der Tabelle unter die ersten Zehn schieben. "Das ist unser Ziel, da wollen wir hin."

Personell muss Cin erneut ein wenig an seiner Formation basteln". Christian Bauer fällt mit einer Sehnenverletzung langfristig aus. Dazu fehlen am Sonntag Markus und Stefan Schneider sowie Christopher Werske. Marco Altetiemann könnte nach auskurierter Rippenprellung wieder in den Kader zurückkehren. Trotz des personellen Engpasses sieht Cin Chancen für seine Truppe: "Wenn wir unsere Leistung abrufen, können wir gegen jede Mannschaft in der Liga gewinnen."

FSG Bensheim - SV Lörzenbach (So. 15.15 Uhr): Die personelle Situation bei der FSG hat sich entspannt. Die fünf Kicker, die in der Vorwoche beim 0:5 gegen den TSV Reichenbach kurzfristig nicht zur Verfügung standen, werden nach Auskunft von Vorstandsmitglied Wolfgang Schmidt voraussichtlich wieder im Kader stehen. Mit Rückkehrer Baris Bostan, der bereits in Reichenbach für die FSG am Start war, haben sich die personellen Möglichkeiten beim Weststadt-Club weiter verbessert. Bostan hatte sich vor der Saison dem FC 07 Bensheim II angeschlossen, war aber in der Vorwoche zurückgewechselt in den Sportpark West.

Gegen den offensivstarken Aufsteiger aus Lörzenbach hofft Schmidt auf ein gutes Ergebnis für sein Team, für das bislang erst drei Punkte notiert sind, um den Anschluss ans Mittelfeld zu halten: "Lörzenbach ist stark nach vorne, aber anfällig in der Abwehr, vielleicht können wir das ausnutzen."

SV Winterkasten - TSV Aschbach (So. 15.15 Uhr): Die Heimbilanz des SVW ist makellos: neun Punkte bei 11:0 Toren. Klar, dass der Sportverein diese Serie gegen den TSV mit den Schlüsselspielern Carsten und Michael Weihrauch fortsetzen wollen. "Die Weihrauchs müssen wir aus dem Spiel nehmen", sagt Frank Poth.

Offensiv- und Heimstärke

Der SVW-Coach vertraut auf die Offensiv- und Heimstärke seines Ensembles. "Wir sind immer in der Lage zwei bis drei Tore zu erzielen." Das sollte gegen die bekanntermaßen auswärtsschwachen Aschbacher zum nächsten Dreier reichen, mit dem sich Winterkasten in der Tabelle nach vorne schieben würde.

SV Lindenfels - Azzurri Lampertheim (So. 15.15 Uhr): Für Lindenfels setzte es zuletzt zwei Niederlagen in Folge. "Total unnötig", wie Coach Thorsten Bartmann meint. "Aber das ist abgehakt, wir müssen nach vorne blicken." Die Lampertheimer ergatterten in der Vorwoche ihren ersten Zähler in diese Runde. Dassei aber kein Grund, den Tabellenletzten aus dem Ried zu unterschätzen, betont Barthmann, der am Wochenende auf einige Leistungsträger verzichten muss: Torwart Max Klöss, Andreas Höly, Marcel Meister und Michael Rettig fehlen aus beruflichen beziehungsweise privaten Gründen. Mit einem Erfolg wären die SVL-Fußballer wieder im Soll, sagt Bartmann. "Ein Dreier und es ist alles okay für uns." eh

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