Lokalsport Bergstraße

Kreisoberliga TSV Auerbach blieb bisher hinter den Erwartungen zurück / Ausfälle sorgen für neue Rollenverteilung

Mit kontrollierter Offensive zurück in die Normalität

Archivartikel

Bergstraße.Die TSV Auerbach blieb in der Fußball-Kreisoberliga bisher scheinbar hinter den Erwartungen zurück. Trainer Peter Mautry ging mit seinem Team selbstbewusst und ambitioniert in die Saison 2017/18, der aktuelle dreizehnte Tabellenplatz sagt da etwas anderes aus. Wenn man aber um die Begleitumstände bei den Rot-Weißen weiß, dann relativiert einiges. Mit Karsten Block und Ümit Altunkapan fehlen seit Rundenbeginn zwei wichtige Leistungsträger, nun fällt auch Andy Betz mit Achillessehnenriss für den Rest der Saison aus.

Alles andere als gute Voraussetzungen für Peter Mautry, der sich dennoch schützend vor seine Mannschaft stellt und erklärt, dass diese Ausfälle nur schwer zu kompensieren sind. "Da müssen jetzt Spieler in die Rolle von Leistungsträgern schlüpfen, die diese Situation nicht kennen. Das funktioniert nicht immer. Meine Mannschaft entwickelt sich weiter, es wird aber noch ein wenig dauern, bis bei uns wieder völlige Normalität herrscht", weiß der Auerbacher Trainer um die aktuellen Schwierigkeiten, die einem erfolgreicheren Abschneiden im Weg stehen.

"Wir müssen jetzt aus der aktuellen Situation das Beste machen, nach vorne blicken und gegen die Teams, die sich mit uns auf Augenhöhe befinden, die nötigen Punkte einfahren", richtet Mautry den Blick auf den anstehenden Spieltag. Da empfängt seine TSV am Sonntag um 15.15 Uhr mit Eintracht Wald-Michelbach II einen solchen Gegner. Gegen diesen möchte der Auerbacher Coach unbedingt gewinnen, auch wenn er weiß, dass da durchaus Spieler aus dem Verbandsligakader mit auflaufen könnten.

Mautry sieht die Überwälder als "machbaren Gegner" und nennt eine mögliche Taktik, die zum Heimsieg führen soll. "Wir müssen ,unauskonterbar' offensiv spielen", bemüht er ein Wortspiel und meint damit, dass seine offensiv ausgerichtete Mannschaft den nötigen Druck ausüben muss, dabei aber nicht ins offene Messer rennen und der Eintracht keinen Platz zum Kontern bieten darf. "Wenn Wald-Michelbach schnelle Gegenangriffe fahren kann, dann haben wir ein Problem."

Spitzenspiel der Überraschungen

Tvgg Lorsch - Al. G.-Rohrheim (So. 15.15 Uhr): Bei der Turnvereinigung darf man gespannt sein, wie sie die erste Saisonniederlage verkraftet hat. Die Lorscher empfangen im Spitzenspiel eine weitere positive Überraschungsmannschaft der noch jungen Saison. Bisher führten die Klosterstädter die Tabelle an, am Mittwoch wurden sie vom FSV Riedrode durch dessen Sieg gegen Heppenheim verdrängt. Der kommende Gegner fühlt sich auf fremden Plätzen pudelwohl, so dass die Aufgabe keine leichte ist. Drei Begegnungen hat die Alemannia bisher in der Fremde ausgetragen, drei Siege stehen für die Ried-Elf dabei zu Buche.

Somit wird es wieder auf eine konzentrierte Defensivleistung der "Turner" ankommen, dazu müssen die Schicker-Schützlinge ihre Chancen konsequenter nutzen. Dies hat in der Vorwoche bei der Niederlage in Einhausen nicht geklappt, so dass die Tvgg weiß, in welchen Bereich sie sich steigern muss, wenn man weiterhin an der Tabellenspitze bleiben möchte. nico

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