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Corona-Krise

Nationale Lösung an den TT-Platten

Frankfurt.Die Entscheidung über den weiteren Verlauf der derzeit noch bis zum 17. bzw. 30 April unterbrochenen Saison wird zwischen dem Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) und seinen 18 Landesverbänden in der kommenden Woche getroffen. Nach Verbandsangaben wird „mit Hochdruck an einer bundeseinheitlichen Lösung“ gearbeitet. Dabei gehe „es um die Entwicklung und Prüfung möglicher Szenarien und Auswirkungen, um ein System zu finden, das in allen Spielklassen der Landesverbände sowie der Bundesspielklassen einheitlich angewandt werden kann“. Unter anderem müsse über eine Verschiebung von Spieltagen, deren Streichung, Wertungen von bereits stattgefundenen Mannschaftskämpfen, Auf- und Abstiegsregelungen sowie Wechselterminen und das für teilweise sehr unterschiedliche Ligenstrukturen von Flensburg bis Oberstdorf entschieden werden.

„Die Landesverbände haben viele qualifizierte Vorschläge zu dieser komplexen Thematik eingereicht“, so DTTB-Vizepräsidentin Heike Ahlert: „Wir diskutieren diese zunächst in einer achtköpfigen Arbeitsgruppe und dann in der ganz großen Runde mit allen Verbänden.“ Und DTTB-Präsident Michael Geiger ergänzt: „Optimal wäre es, wenn wir das Ergebnis intern bis zum 5. April festlegen könnten. Dann könnten wir es in der Woche vor Ostern kommunizieren und damit Spielerinnen, Spielern und Vereinen so früh wie möglich Planungssicherheit geben.“

Der Hessische Verband hat nach den Mini-Meisterschaften mittlerweile auch die Austragung der Verbandspokalendrunde der Aktiven am 18./19. April ersatzlos gestrichen. red

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