Lokalsport Bergstraße

Nationalteam mit Höhen und Tiefen

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Lingen.Die klare Niederlage der deutschen Handball-Frauen im zweiten Duell mit dem Weltmeister bereitete Bundestrainer Henk Groener keine Kopfschmerzen. „Insgesamt bin ich mit unserer Lehrgangswoche sehr zufrieden. Das Einspielen nach dieser langen Pause war uns wichtiger als die Ergebnisse“, sagte Groener nach dem deutlichen 26:32 (10:18) gegen die Niederlande am Samstag in Lingen.

Bei den ersten Auftritten knapp zehn Monate nach dem tränenreichen Abschied von der WM und allen Olympia-Träumen zeigte die DHB-Auswahl vor allem im ersten Spiel gegen die Oranje-Auswahl eine starke Vorstellung, an die sie in der Zweitauflage allerdings nur 20 Minuten lang anknüpfen konnte. Das war deutlich zu wenig, um dem derzeit weltbesten Team Paroli bieten zu können.

Vor allem die verschlafene Startphase wurmte Groener („Da passte gar nichts zusammen“). Die wichtigste Erkenntnis: Es bleibt viel zu tun bis zur Europameisterschaft im Dezember in Dänemark und Norwegen. „Beide Spiele hatten ihre Höhen und Tiefen. Bis zur EM müssen wir vor allem am Tempospiel, an der Abwehr und unseren Abstimmungsproblemen arbeiten“, resümierte Kapitänin Kim Naidzinavicius. dpa

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