Lokalsport Bergstraße

Kegeln

Nibelungen trauern der Chance nach

Lorsch.Die Sportkegler des SKC Nibelungen Lorsch rutschten durch das unglückliche 3:5 (3528:3580) bei SKK Raindorf auf den siebten Platz in der Tabelle der Bundesliga 120 Wurf ab. Die sechste Saison-Niederlage der Klosterstädter war um so ärgerlicher, da es am Ende nach 3:3 Mannschaftspunkten unentschieden stand, die Differenz von gut 50 Kegeln letztlich aber für den heimstarken Tabellendritten sprach.

„Ich muss unseren Jungs ein großes Kompliment machen, denn für unser ersatzgeschwächtes Team war sogar ein Sieg möglich. Wenn Jurek Osinski gegen Alexander Raab den Punkt macht, dann gewinnen wir 6:2“, hob Nibelungen-Pressewart Hubert Ott hervor. Immerhin mussten die Lorscher mit den beruflich verhinderten Thorsten Gutschalk, Michael Straub und Stefan Wernz auf drei wichtige Akteure verzichten.

Lange auf Siegkurs

Nibelungen-Tagesbester Frank Gutschalk stellte seine Klasse beim 3:1 (623:586) gegen Christian Schreiner unter Beweis. Da Marcel Schneider gegen Daniel Schmid das Nachsehen hatte, stand es nach dem Startpaar 1:1, wobei Lorsch ein Plus von 22 Kegeln hatte. „Mich hat besonders gefreut, dass Jugendspieler Marcel Schneider persönliche Bestleistung erzielt hat. Das war klasse“, meinte Hubert Ott. Teamkapitän Jochen Steinhauer bot beim 3:1 (603:580) gegen Michael Kotal eine starke Vorstellung. 2:2 hieß es nach dem Mittelpaar, der Lorscher Vorsprung betrug noch 18 Kegel.

Das klare 0:4 (560:633) von Daniel Saal gegen Milan Svoboda im Schlusspaar warf die Nibelungen gehörig zurück. Dass Holger Walter seine Partie gegen Philipp Grötsch nach 0:2-Rückstand noch drehte, nutzte am Ende nichts mehr.

„Wenn uns jemand vor der Partie gesagt hätte, dass wir 3:5 verlieren, hätten wir das unterschrieben. Am Ende haben wir uns geärgert, weil mehr drin war“, gab Ott zu. „Im letzten Spiel des Jahres treten wir zu Hause gegen den KC Schwabsberg an. Gegen den auswärts noch sieglosen Tabellenachten haben wir auf eigenen Bahnen eine Chance. Mit dem fünften Saisonsieg würden wir uns im Mittelfeld der Tabelle stabilisieren“, blickt er voraus. – Nibelungen: Schneider 2:2 (618:633), Frank Gutschalk 3:1 (623:586), Osinski 2:2 (544:571), Steinhauer 3:1 (603:580), Saal 0:4 (560:633), Holger Walter 2:2 (580:577). rs

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