Lokalsport Bergstraße

Kegeln Leistung beim 2:6 gibt Hoffnung fürs Schicksalsspiel

Nibelungen verlieren trotz Saison-Rekord

Archivartikel

Lorsch.Die Sportkegler des SKC Nibelungen Lorsch müssen in der Bundesliga weiter zwischen Hoffen und Bangen leben. Am Samstag gab es eine 2:6 (3684:3735)-Heimniederlage gegen SKC Staffelstein, wodurch es die Bergsträßer versäumten, näher an das sichere Tabellenmittelfeld und damit an den kommenden Gegner FEB Amberg heranzurücken.

Das hat schon Seltenheitswert in der Kegel-Bundesliga: Kein Lorscher warf weniger als 600 Kegel. „Wir haben eine Saison-Mannschaftsbestleistung erzielt, die zu Hoffnung Anlass gibt. Das 2:6 hört sich deutlich an, war es aber nicht. Wir konnten nämlich das Geschehen bis zum Schlusspaar offen gestalten, als wir mit 40 Kegeln führten, dann aber noch 90 Kegel abgenommen bekamen. Letztlich spielt Staffelstein aber in einer anderen Liga“, zollte Hubert Ott dem Gegner, aber auch der eigenen Mannschaft großen Respekt.

Auf Frank Gutschalk war einmal mehr Verlass, er bezwang im Startpaar Uros Stoklas knapp mit 3:1. Dagegen war Michael Schmitt beim 0:4 gegen den Staffelsteiner Tagesbesten Mathias Dirnberger ohne Chance. „Jochen Steinhauer war im Mittelpaar mit 667 Kegeln der absolute Kracher. Mit Florian Bischoff hatte Staffelstein bewusst seinen schwächsten Mann gegen unseren Tagesbesten gestellt“, hob der Lorscher Pressesprecher einen Akteur ganz besonders hervor. Dagegen hatte Stefan Wernz beim 1:3 gegen Timo Hehl nichts zu bestellen.

Tapfer wehrte sich im Schlusspaar Michael Straub, der den Platz des enttäuschenden Holger Walter einnahm, beim 2:2 (602:636) gegen Marcus Gerdau. Auf verlorenem Posten stand derweil Jurek Osinski beim 1:3 gegen Boris Benedik.

„Am kommenden Samstag steht nun das entscheidende Spiel in Amberg an. Wenn wir das verlieren, dann gehen wir auf Abschiedstour. Wenn wir aber gewinnen, dann bleiben wir dran. Warum sollte uns das nicht gelingen, denn unsere Mannschaft ist derzeit gut drauf?“, warf Hubert Ott schon einmal einen Blick voraus. – Nibelungen: Frank Gutschalk 3:1 (608:598), Schmitt 0:4 (604:665), Steinhauer 4:0 (667:544), Wernz 1:3 (600:635), Holger Walter Straub 2:2 (602:636), Osinski 1:3 (603:657). rs

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