Lokalsport Bergstraße

Nibelungenring-Rallye Über 160 Teams haben für die 50. Auflage am Samstag gemeldet

Rasend durch den Odenwald

Bergstraße.Am morgigen Samstag (14.) startet die Nibelungenring-Rallye in ihre 50. Runde. Und wie im Vorjahr befindet sich das Rallyezentrum in Affolterbach. Dort ist die Peter-Heckmann-Halle wieder Dreh- und Angelpunkt der größten Motorsportveranstaltung in Südhessen.

Die Organisatoren aus acht regionalen Motorsportclubs unter Führung der IMS Schlierbachtal sind bestens auf die Jubiläumsveranstaltung vorbereitet und freuen sich auf ein topbesetztes Starterfeld. Zum Nennschluss, wurden mehr als 110 Startplätze vergeben. Angeführt wird das Feld von Vorjahressieger Rainer Noller und Co-Pilot Marcus Poschner auf Mitsubishi Lancer. Ebenfalls zum Favoritenkreis zählen der Fuldaer Jörg Schuhej mit seinem Sohn Marcel auf dem heißen Sitz.

Topfavorit von der Bergstraße

Mit Startnummer 3 gehen der Bickenbacher Björn Satorius mit Copilotin Lina Meter auf Subaru Impreza an den Start. Nach seinem ersten Podest bei der Nibelungenring-Rallye 2016 ist der Bergsträßer einer der Topfavoriten. Satorius bestritt in den vergangenen Monaten viele Rallyes im In- und Ausland und konnte bei der Osterrallye Tiefenbach seinen ersten Gesamtsieg feiern.

Markus Löffelhardt aus Öhringen bringt seinen pfeilschnellen BMW M3 in den Odenwald. Der junge Rallyepilot konnte mit Beifahrerin Sarah Pfaff bereits mit mehreren Gesamtsiegen in diesem Jahr auf sich aufmerksam machen und ist bei trockenen Bedingungen ebenfalls zum Kreis der Favoriten zu zählen. Peter Scharmach und Domenic Kremkau auf Mitsubishi komplettieren die Top 5 in der Starterliste. Insgesamt 60 Teams werden im Bestzeitfeld um die Pokale kämpfen; darunter auch Fahrer aus der stetig wachsenden südhessischen Rallyeszene.

Der amtierende Deutsche Rallyemeister Fabian Kreim ist bei seiner Heimveranstaltung in einem der Sicherheitsfahrzeuge zu sehen. Der Skoda-Werksfahrer aus Fränkisch-Crumbach unterstützt das Veranstalterteam und wird zur Siegerehrung anwesend sein. Der aktuell in der Deutschen Rallyemeisterschaft führende Profirennfahrer legt zur Zeit seinen Fokus auf das in einer Woche stattfindende Finale um die Deutsche Rallyemeisterschaft.

Knapp 50 Rallyeteams gehen bei der 10. Historic-Nibelungenring-Rallye an den Start, die als Gleichmäßigkeitsrallye durchgeführt wird. Dabei geht es nicht um die Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit, sondern vielmehr um das genaue Fahren in einem vorgegebenen Zeitfenster. Abgerundet wird die Veranstaltung von einigen historischen Rallyewagen im Rahmen einer Demonstrationsfahrt, die ohne Zeitwertung stattfindet. Bereits heute ab 17 Uhr können einige Fahrzeuge im Rahmen der technischen Abnahme auf dem Werksgelände der Firma Cortec in Affolterbach aus nächster Nähe begutachtet werden. Am Samstagabend gegen 22.30 Uhr endet die Veranstaltung mit der feierlichen Ehrung der Sieger und Platzierten im Rallyezentrum. red

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