Lokalsport Bergstraße

Kreisliga B Nach 1:1 nur noch theoretische Chance auf Platz zwei

Remis beim Spitzenreiter zu wenig für SV Kirschhausen

Archivartikel

Bergstraße.Der Motor stottert gewaltig, doch für den Titelgewinn hat es gereicht: Der ISC Fürth, Meister der Fußball-B-Liga, hat das vierte Spiel in Folge nicht gewinnen können. Der SV Kirschhausen erkämpfte ein 1:1 beim Aufsteiger und wahrte damit zumindest theoretisch seine Chance auf Relegationsplatz zwei. Lokalrivale TSV Hambach erhält allerdings noch die Punkte aus der kampflos gewonnenen Partie gegen Schlusslicht FSG Bensheim.

Entsprechend wusste Kirschhausens Trainer Marco John nach dem Spitzenspiel nicht so richtig, wie er die Punkteteilung einzuordnen hatte. Auf der einen Seite sah er „eine kampfbetonte Partie zweier Mannschaften auf Augenhöhe“. Auf der anderen Seite wäre ein Dreier drin gewesen. „Wir müssen uns mit dem Ergebnis zufriedengeben“, sagte John, der sich vor allem über das Gegentor ärgerte. Torhüter Simon Ende hatte einen Schuss an die Latte gelenkt, den Abpraller verwertete Emre Gözübüyük zum 1:1.

Kurz nach der Pause hatte Timo Emig die Gäste in Führung gebracht. „Kirschhausen hat uns in der ersten Halbzeit unter Druck gesetzt und war vor allem läuferisch überlegen“, lobte Fürths Torwart Teoman Asar, der aber die besseren Chancen beim ISC sah. Nun richtet Marco John den Blick nach vorn: „Nächste Woche haben wir unser Endspiel gegen Zotzenbach. Darauf liegt nun unser Fokus.“ – Tore: 0:1 Emig (46.), 1:1 Emre Gözübüyük (72.). – Schiedsrichter: Kowalski (Münster). – Zuschauer: 150. ki/ü

VfL Birkenau II – SC Rodau 2:1. Wichtiger Sieg im Abstiegskampf für die Odenwälder, die gegen die auswärtsschwachen Rodauer zum dritten Erfolg nacheinander kamen. Dabei hatten die Gäste bereits in der dritten Minute das 0:1 vorgelegt („Da haben wir noch geschlafen“, meinte VfL-Sprecher Volker Halblaub), aber nicht nachgelegt.

Den Unterschied machte wieder einmal der beste VfL-Torschütze Dogus Sen, der beim 2:1 von einer Unachtsamkeit des Rodauer Torhüters Döring profitierte. „Die Mannschaft hat im Abstiegskampf jenen Strohhalm gepackt, der gepackt werden musste“, lobte Andreas Tschunt, Sportlicher Leiter des VfL. – Tore: 0:1 Maik Müller (3.), 1:1 Gebru (10.), 2:1 Sen (36.). hei/ü

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