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Rücktritts-Forderung beim KSC wird lauter

Archivartikel

Karlsruhe.Das Insolvenz-Theater beim Karlsruher SC mit Rücktrittsforderungen an Präsident Ingo Wellenreuther geht in die entscheidende Phase. Die Zeit für Lösungen drängt, weil sich eine außerordentliche Mitgliederversammlung am Freitag mit der Abstimmung über die Insolvenz-Alternative befassen soll. Dem Angebot der teilweise noch anonymen Investorengruppe „Bündnis KSC“, die den Präsidenten aus dem Amt haben will, wollte Wellenreuther am Sonntag nicht nachgeben – ein Ultimatum verstrich um 12 Uhr.

Die Gruppierung hatte in Aussicht gestellt, mit einem Aktienkauf in Höhe von sechs Millionen Euro eine drohende Insolvenz in Eigenverwaltung abzuwenden, wenn der Präsident sein Amt beim KSC niederlege. Geschäftsführer Michael Becker hatte Gespräche mit dem Bündnis bestätigt. Intern sind sich beim KSC nicht alle einig, nicht alle stehen hinter Wellenreuther, den der Vereinsrat bitten will, sein Amt zur Verfügung zu stellen. dpa

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