Lokalsport Bergstraße

Bensheimer Sportlerwahl Hockey-B-Jugend distanziert die Konkurrenz und wiederholt Vorjahres-Erfolg

SSG hat das Zeug zum Pokalsieg

Bensheim.Die männliche Hockey-B-Jugend der SSG Bensheim wurde auch in der Feldsaison 2018 hessischer Pokalsieger. Als Vorjahressieger sahen sich die 14- bis 16-jährigen Bergsträßer von Anfang an in der Rolle der Gejagten, es entwickelte sich ein Dreikampf gegen die starke Konkurrenz vom Wiesbadener THC und von Safo Frankfurt. Letztlich musste die SSG nur eine Niederlage in Wiesbaden hinnehmen und feierte mit 27 Punkten aus zehn Spielen (Torverhältnis 65:9) und sechs Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierten Wiesbadener die Meisterschaft.

Die Bensheimer vereinten in dieser Mannschaft die Eigenschaften, die ein Team benötigt, um am Titelkampf teilzunehmen: eine zweikampfstarke, robuste Verteidigung, ein kreatives und schnell kombinierendes Mittelfeld sowie genügend Durchschlagskraft im Sturm.

Herausragender Spieler der Saison und der Denker und Lenker im SSG-Spiel war Fabio Piller. Der Hessenauswahlspieler zog die Fäden im Mittelfeld und wurde auch noch erfolgreichster Torschütze des Teams, noch vor Mittelstürmer Paul Ecker, der die zweitmeisten Treffer verbuchte. Dass Wiesbaden mit 24 erzielten Treffern mehr als 40 Tore zur Bensheimer Tordifferenz fehlten, sagt alles über die Effizienz des SSG-Angriffsspiels.

Unterstützt wurde die „Abteilung Attacke“ vom „Abräumer“ Tobi Woißyk. Der defensive Mittelfeldspieler hielt den kreativen Spielern der Rücken frei und war im Spielaufbau unverzichtbar. Zusammen mit den Verteidigern, organisiert von Leo Klecker, fing man sich die wenigsten Gegentore von allen Teams, und wenn mal einer durchkam, war oft Lukas Seebaß im Bensheimer Kasten die Endstation.

Es fällt Trainer Jörg Cremer schwer, einzelne Spieler hervorzuheben: „Insgesamt war die große mannschaftliche Geschlossenheit das Erfolgsgeheimnis.“ Wie jeder Erfolg hängt alles von der Vorbereitung ab. Durch Athletiktrainer Paul Guire in hervorragenden körperlichen Zustand versetzt, konnten sich die Spieler während der ganzen Spielzeit auf ihr Hockey konzentrieren. In dieser Sportart geht nichts ohne Ausdauer und gute Temposchulung.

Durch das „Interchanging“ (den permanenten Wechsel der Spieler, ähnlich wie beim Eishockey) gehören Feld- und Hallenhockey zu den laufintensivsten Mannschaftsportarten. Da findet praktisch jede Aktion im Tempolauf oder Sprint statt. Sich dann noch mit einem Schläger und einem kleinen Ball erfolgreich auseinanderzusetzen, bedarf einer langjährigen Ausbildung und kontinuierlichem Training. Jörg Cremer freute sich über eine gute und regelmäßige Trainingsbeteiligung, die er als Grundbaustein des Erfolgs ansieht.

Den Pokalsieg für die SSG holten: Lukas Seebaß (Tor), Leonhard Klecker, Bertram Weidenauer, Gianluca Diaco, Fabian Vesterlund (Verteidigung), Tobias Woißyk, Fabio Piller, Jannis Winter, Alejandro Kraus (Mittelfeld), Paul Ecker, Max Lorscheid, Florian Oehlschläger, Lasse Schneider und Patrick Clarke (Sturm). red

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