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Ringen

SV Fahrenbach denkt über Rückzug nach

Archivartikel

Bergstraße.Die Oberliga-Ringer des SV Fahrenbach starten am kommenden Samstag mit dem Auswärtskampf bei der RWG Mömbris/Königshofen in die neue Saison. Trainer Simon Schröder erwartet eine schwere Runde für sein junges Team: „Wir werden nach der Runde analysieren, ob es Sinn macht, in der Oberliga zu bleiben oder ob der SV Fahrenbach in der Hessenliga besser aufgehoben ist.“ Sportlich gibt es in diesem Jahr keinen Absteiger, der Tabellenletzte hat aber ein Abstiegsrecht. Die Fahrenbacher wollen einen Weg gehen, der für die Jugend sinnvoll ist, und ihre Nachwuchsathleten nicht in einer Klasse verheizen, die von Jahr zu Jahr stärker wird.

Immerhin können die Odenwälder auf zwei neue Kräfte verweisen. Mit Dominik Bauer kehrt ein alter Bekannter zurück und bringt viel Erfahrung mit, die er mit dem RC Merken zuletzt in der Bundesliga sammelte. Der 20-Jährige wird in der Gewichstklasse bis 71 Kilogramm im griechisch-römischen Stil antreten. Als Glücksgriff bezeichnet Schröder die Verpflichtung des Moldawen Nicolai Grahnez. Er wird sich die Klasse bis 66 Kilo Freistil mit dem gesetzten Ion Soilita teilen. Der erst 19 Jahre alte Grahnez kann schon einige Titel vorweisen, war unter anderen Dritter bei der Weltmeisterschaft der Kadetten sowie Dritter bei der Junioren-Europameisterschaft.

Mit Roman Duskov verlieren die Fahrenbacher einen starken Ringer an Bundesligaaufsteiger Kleinostheim, doch dies war quasi geplant, da der SVF in Duskovs Klasse bis 66 Kilo ohnehin gut besetzt ist. jz/ü

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