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Trauer um Rainer Freudenstein

Archivartikel

Bergstraße.Die Bergsträßer Fußballer trauern um Rainer Freudenstein, der – wie erst jetzt bekannt wurde – bereits Anfang April im Alter von 71 Jahren nach langer Krankheit in Biblis verstarb. Gerade als Trainer arbeitete Freudenstein überaus erfolgreich, vor allem beim FSV Riedrode. In den Spielzeiten 1977/78 und ’78/79 schaffte er mit dem kleinen Verein jeweils den Aufstieg.

Auch in der Saison 1979/80, als der Verein den Aufstieg in den Darmstädter Fußballbezirk packte, stand Freudenstein in der Hinrunde in der Verantwortung. „Rainer Freudenstein war ein guter Fußballer, ein guter Trainer und ein guter Mensch“, erinnert sich Erich Keilmann, der frühere Torwart der erfolgreichen Riedroder Mannschaft, gerne an den „Kumpeltyp“.

Auch bei anderen Vereinen im Kreis fungierte Freudenstein als Trainer. Beispielsweise bei der TSV Auerbach, der Tvgg Lorsch und vor allem beim TSV Reichenbach. Dort nannten ihn die Spieler in Erinnerung an den früheren argentinischen Nationaltrainer liebevoll „Menotti“. In bester Erinnerung ist dem Club aus dem Lautertal der Aufstieg im Jahr 1989 in die höchste Kreisklasse, die dann in der Saison 1989/90 letztmalig A-Klasse Süd hieß.

Darüber hinaus war Rainer Freudenstein, dessen Heimatverein der FV Hofheim war, viele Jahre als Schiedsrichter und im Kreis-Vorstand aktiv. hias

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