Lokalsport Bergstraße

Kreisoberliga Der Tabellenführer ist derzeit das Maß der Dinge / Am Sonntag Heimspiel gegen ETW-Reserve

TSV Auerbach will sich weiter belohnen

Bergstraße.Die TSV Auerbach zählt zu den positiven Überraschungen in der noch jungen Saison der Fußball-Kreisoberliga. Die Rot-Weißen sind nach fünf Spieltagen noch ungeschlagen, führen das Klassement an, stellen mit nur drei Gegentoren die stärkste Defensive der Liga und mit 15 erzielten Treffern verfügt man über die zweitbeste Offensive. Dies alles ist das Ergebnis einer akribischen Arbeit von Trainer Toni Bozanovic, der seine Schützlinge schon Mitte Juni zur Saisonvorbereitung bat und nun die Früchte der Mühen erntet.

„Die Jungs sind absolut fit – und das ist in jedem Fall ein Ergebnis der guten Arbeit im Training“ stellt Jens Rönnebeck dem Übungsleiter ein gutes Zeugnis aus und hofft natürlich, dass die TSV noch lange auf der Erfolgswelle reitet. Das Spielausschussmitglied spekuliert im anstehenden Heimspiel gegen Eintracht Wald-Michelbach II (So. 15.15 Uhr) mit dem fünften Saisonsieg und der Verteidigung der Tabellenführung.

„Wir spielen zu Hause und wollen natürlich gewinnen“, bringt es der Funktionär auf den Punkt. Rönnebeck sieht in den Überwäldern aber eine echte Hausnummer. „Wald-Michelbach verfügt über ein spielstarkes Team und kann immer Verstärkung aus dem Verbandsligakader erhalten. Das wird eine echte Herausforderung für uns, der wir uns aber mit breiter Brust stellen werden.“

SG Einhausen – SV Fürth (So. 15.15 Uhr): Die Sportgemeinde ist nach dem holprigen Saisonauftakt (0:4 bei der Tvgg Lorsch) inzwischen in der Kreisoberliga angekommen und hat sich mit zehn Punkten im Verfolgerfeld etabliert. Dort möchte der Gruppenliga-Absteiger auch bleiben, vielleicht sogar noch den einen oder anderen Platz nach oben gutmachen. So streben die Brinkmann-Schützlinge gegen die SV Fürth einen Dreier an. „Unsere Form stimmt und personell sind wir auch gut aufgestellt. Wir wollen gewinnen“, sieht Hagen Brinkmann gute Voraussetzungen für sein Team. Der Einhäuser Trainer warnt aber davor, die Odenwälder am vorletzten Tabellenplatz zu messen. „Fürth kann kämpfen und kicken; da müssen wir hundert Prozent geben, um den Platz auch als Sieger verlassen zu können.“

Tvgg Lorsch – SV Unter-Flockenbach II (So. 15.15 Uhr): Die Turnvereinigung ist um ihre Ausgangsposition an diesem Spieltag nicht zu beneiden. Sie empfängt zwar ein Team, das im Tabellenkeller feststeckt, aber die erste Mannschaft des SVU ist spielfrei, so dass es vorstellbar ist, dass die Reserve Unterstützung aus dem Verbandsliga-Kader erhält.

Die gleiche Konstellation gab es schon vor einer Woche, als die Lorscher bei der SG Unter-Abtsteinach II antreten mussten und deren erste Mannschaft ebenfalls spielfrei war. Die Tvgg kam da mit 0:8 unter die Räder und sie wird nun sicher alles daran setzen, an diesem Spieltag nicht ein Déjà-Vu Erlebnis zu haben. net

St. Heppenheim – Al. Groß-Rohrheim (So. 15.15 Uhr): Der FC Starkenburgia hat den Bann gebrochen. Erstmals seit Jahren setzten sich die Kreisstädter zuletzt wieder bei Eintracht Wald-Michelbach II durch (2:1). Auffallend: Mit Gerrit Geist trug sich bereits ein sechster Spieler in die interne Torjägerliste ein. Bislang gelangen dem FC neun Treffer. Auffallend auch: die Abwehrstärke der Starkenburgia, die mit drei ligaweit die wenigsten Gegentore kassierte. Spielausschussvorsitzender Jan Harder deutet die Statistik anders: Nur einmal habe die Starkenburgia zu Null gespielt. Harder wünscht sich das zweite Zu-Null-Spiel gegen Groß-Rohrheim. hei/ü

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