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Fußball-Kreisliga A Gegen Biblis hätte es fast geklappt, nun stehen die Reichenbacher vor dem schweren Heimspiel gegen Unter-Flockenbach

TSV will endlich einmal ohne Gegentor bleiben

Archivartikel

Bergstraße.Bisher hat der TSV Reichenbach in jedem seiner 13 Saisonspiele in der Fußball-Kreisliga A mindestens ein Tor erzielt – aber auch mindestens einen Gegentreffer kassiert. Dass die Null nicht steht beim TSV, ist ein Grund für das mäßige Abschneiden der Reichenbacher, die aktuell auf dem drittletzten Platz notiert sind.

„Uns muss mal ein einziges Tor für einen Dreier reichen“, sehnt sich Spielertrainer Christian Bauer nach defensiver Stabilität. Zuletzt in der Partie beim FV Biblis hielt die Null 82 Minuten, in der Schlusssequenz rappelte es dann noch dreimal im Netz der Lautertaler:1:3. Durch den Spielverlauf in Biblis wird ein weiteres TSV-Manko deutlich. Bauer: „Wir schaffen es nicht, über 90 Minuten, eine stabile Leistung zu bringen.“

Aufgrund dieser Schwäche setzte es zuletzt vier Niederlagen in Folge für die TSV-Kicker; der Abstand auf den FC 07 Bensheim II, der momentan auf dem Abstiegsrelegationsrang liegt, verringerte sich. „Wir können uns nicht darauf verlassen, dass die Mannschaften hinter uns nichts holen, sondern müssen selbst punkten“, fordert Christian Bauer.

Am Sonntag (14.45 Uhr) steht für den TSV Reichenbach die Heimbegegnung gegen den SV Unter-Flockenbach II (5.) auf dem Programm. Die Gruppenliga-Reserve aus dem Gorxheimertal gewann vier der letzten fünf Partien. „Definitiv eine gute Mannschaft, das wird schwer für uns. Aber in den Heimspielen müssen wir punkten“, erklärt Bauer, der weiterhin auf Christopher Werske (verletzt) verzichten muss.

SSV Reichenbach – Azzurri Lampertheim (So. 14.45 Uhr): Nach einem spielfreien Wochenende ist der SSV (3./28) nun in der Top-Partie gegen Azzurri (4./26) gefordert. In die einwöchige Spielpause hatten sich die Reichenbacher nach zuvor neun Siegen in Folge mit einer Niederlage verabschiedet. „Das ist abgehakt“, befürchtet Abteilungsleiter Peter Gehrisch keine Nachwirkungen durch das Ende der Serie.

Das Match gegen Lampertheim ist für Gehrisch das Duell zweier Überraschungsteams. „Dass beide Mannschaften so weit oben stehen, war nicht unbedingt zu erwarten.“ Auch wenn der SSV das Treiben an der Spitze gelassen verfolgt (Gehrisch: „Ganz oben ist für uns kein Thema“), hat man den Ehrgeiz, gegen Azzurri wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. „Unabhängig vom Tabellenstand wollen wir unsere Heimspiele immer gewinnen.“ eh

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