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Tvgg Lorsch II darf auf Aufstieg hoffen

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Frankfurt.Der Hessische Fußball-Verband (HFV) hat bezüglich des Umgangs mit dem Spielbetrieb der Saison 2019/20 im Rahmen einer Sitzung des Verbandsvorstandes im Falle eines vorzeitigen Saisonendes eine detaillierte Empfehlung erarbeitet, die durch die Bestätigung beim am 20. Juni stattfindenden außerordentlichen Verbandstag amtlich werden soll.

Die einstimmige Empfehlung des Verbandsvorstandes an die Delegierten des letzten Treffens am 16. Mai, dass die Saison zum 30. Juni beendet werden und die Wertung mit Hilfe der Quotienten-Regelung erfolgen soll, wurde nun mit großer Mehrheit (rund 84 Prozent) dahingehend ergänzt, dass der Aufstieg der Teilnehmer von Relegations- und Aufstiegsspielen ebenfalls nach der Quotientenregel erfolgen soll.

„Im Zuge der zahlreichen Diskussionen bezüglich des Themas wollten wir eine Lösung im Sinne der Mehrzahl unserer Vereine finden. Mit der nun beschlossenen Empfehlung haben wir eine solche gefunden, die zugleich rechtlich abgesichert worden ist. Dass wir nicht hundertprozentige Zustimmung ernten, ist uns klar und auch nicht zu erwarten. Die Herausforderung der folgenden Saison gehen wir mit kreativem Denken und voller Optimismus an“, erklärten HFV-Präsident Stefan Reuß und Vizepräsident Torsten Becker.

45 hessische Vereine hatten sich mit einem Antrag an den Verband für diese Variante des Saisonabbruchs ausgesprochen, darunter die Tvgg Lorsch. Deren zweite Mannschaft würde als aktueller Tabellenführer der Kreisliga C nach der Quotientenregel hinter den derzeitigen Zweiten TSV Auerbach II zurückfallen. red

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