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Fußball Darmstadt 98 auf St. Pauli nicht 100 Prozent bei der Sache

Ungutes Gefühl nach zwei Gegentreffern

Hamburg/Darmstadt.Das allerletzte Quäntchen war für Dirk Schuster nicht zu sehen. „Vom Einsatz und der Bereitschaft her hat nichts gefehlt, aber wir müssen lernen, die Kleinigkeiten zu beachten, dass beim Verteidigen immer 100 Prozent benötigt werden und nicht nur 98 Prozent“, sagte der Coach des SV Darmstadt 98 nach der 0:2-Niederlage beim FC St. Pauli am Freitagabend. „Das haben wir in der letzten Woche besser gemacht“, merkte Schuster mit Blick auf den 1:0-Sieg zum Auftakt gegen Paderborn an. „Bei den beiden Gegentoren haben wir uns diesmal naiv angestellt.“

Richard Neudecker (52.) und Christopher Buchtmann (85.) hatten die Hamburger vor 29 140 Zuschauern zum Sieg geschossen und dem FC damit den ersten Erfolg über Darmstadt seit dem 15. Juli 1992 beschert. „Wir haben St. Pauli gut zugestellt, zu langen Bällen gezwungen und so die spielerische Komponente aus dem Spiel genommen. Dass wir trotzdem zwei Gegentore kassiert haben, macht mich nachdenklich und hinterlässt kein gutes Gefühl“, befand Schuster. Am Ende, räumte der 50-Jährige ein, hätte das Ergebnis für das Heimteam sogar noch höher ausfallen können.

Für Darmstadt erscheint die erste Runde im DFB-Pokal wie eine Fortsetzung der Zweitliga-Saison, schließlich sind die Lilien am kommenden Freitag bei Liga-Rivale 1. FC Magdeburg (20.45 Uhr) gefordert. „Es ist letztendlich nur eine Niederlage, die wirft uns nicht um“, sagte Torwart Daniel Heuer Fernandes nach der Pleite in Hamburg. lhe

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