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Fußball-Gruppenliga Fehlheimer treffen im Derby auf die ehemalige Mannschaft ihres neuen Trainers Sascha Huy

VfR – Alsbach ist mehr als ein Spitzenspiel

Fehlheim.Am Samstag um 16 Uhr empfängt der VfR Fehlheim (2.) im Spitzenspiel der Fußball-Gruppenliga den punktgleichen FC Alsbach (3.). Es ist zudem nicht nur ein Derby, sondern für VfR-Trainer Sascha Huy ein ganz besonderes Spiel, wie das folgende Interview zeigt.

Herr Huy, Duelle zwischen Fehlheim und Alsbach waren schon immer ganz besondere Spiele. In diesem Jahr hat diese Partie aber eine ganz besondere Note?!

Sascha Huy: Das stimmt. Ich selbst stand acht Jahre als Spieler und viereinhalb Jahre als Trainer in Diensten der Alsbacher. Der jetzige FC-Trainer Sebastian Heß war einer meiner ehemaligen Spieler – und den einen oder anderen, der unter mir gespielt hat, gibt es auch noch. Dazu pflege ich auch zu einigen Verantwortlichen des FCA weiterhin ein gutes Verhältnis, so dass dieses Spiel für mich schon etwas Besonderes ist.

Tabellarisch ist diese Partie ein Spitzenspiel. Treffen denn wirklich zwei der besten Teams der Liga aufeinander?

Huy: Die Tabelle hat aktuell keine echte Aussagekraft, ist Münster doch noch zwei Spiele im Rückstand und wird sich auch vorne etablieren. Es spielen aber in jedem Fall zwei der besten Mannschaften der Gruppenliga gegeneinander.

Gibt es einen Favoriten?

Huy: Grundsätzlich erwarte ich ein Duell auf Augenhöhe. Es gibt aber sicherlich Gründe, die für uns sprechen. Spielerisch stellen wir die bessere Mannschaft, zumal der FCA personell wohl nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Alsbach wird dieses Manko aber garantiert durch Kampf, Einsatz und Leidenschaft wettmachen wollen, so dass ich ein enges Match mit hoffentlich positivem Ausgang für uns erwarte.

Was spricht neben Kampf, Einsatz und Leidenschaft noch für den FC?

Huy: Alsbach geht angeschlagen in dieses Derby, konnte es doch die letzten beiden Spiele nicht gewinnen und hat da unnötigerweise Punkte liegenlassen. Diese will der FCA nun gegen uns zurückholen. Angeschlagene Gegner sind oft unberechenbar. Zudem müssen wir bei Standardsituationen höllisch aufpassen. Da ist der Fußballclub absolut torgefährlich.

Wo ist der FCA verwundbar?

Huy: Wir müssen es schaffen, unser spielerisches Potenzial von der ersten Minute an abzurufen. Wenn wir es schaffen, den Gegner von Beginn an spielerisch zu dominieren, dann führt der Sieg nur über uns. Unsere Defensivleistung muss da aber in jedem Fall noch besser werden, haben wir für meinen Geschmack doch einfach zu viele Gegentore kassiert.

Auf was kommt es für den VfR am Samstag noch an?

Huy: Wir dürfen uns nicht den Schneid abkaufen lassen. Alsbach wird alles daran setzen, uns den Spaß am Fußballspielen zu nehmen. Das dürfen wir nicht zulassen, sondern wir müssen unsere Offensivpower auf den Platz bringen. Spieler wie Max Schwerdt, Joshua Rettig, Dominik Melzer oder Kevin Lortz sind schwer zu verteidigen – und darin liegt eine unsere große Stärke.

Können Sie personell aus dem Vollen schöpfen?

Huy: Bis auf die Langzeitverletzten Christoph Geiß und Johannes Radmacher steht mir mein kompletter Kader zur Verfügung. So ist auch Andy Wolfenstetter aus dem Urlaub zurückgekehrt und steht am Samstag in jedem Fall im Kader. net

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