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Fußball

Waldhof unterliegt mit Dreierkette

Mannheim.Wenn die Sonne hinter den Bergen verschwindet, wird es kühl in Side. Auch die Profis des SV Waldhof Mannheim beeilten sich nach ihrem zweiten Testspiel, um an den Bus und unter die warme Dusche im Hotel zu kommen. Dabei nahmen sie eine 1:2 (0:1)-Niederlage gegen den Drittliga-Konkurrenten Chemnitzer FC, die aber nicht sonderlich auf die Stimmung drückte.

„Natürlich hätten wir das 1:1 gerne mitgenommen, der Gegentreffer zum Schluss war unnötig“, sagte Trainer Bernhard Trares. Der Fokus des SVW-Coachs im Trainingslager in der Türkei lag auf anderen Aspekten als dem Ergebnis. „Wir wollten allen Spielern nochmals Einsatzzeit geben, sie auch mal auf ungewohnten Positionen sehen und ein alternatives System testen. Das haben wir alles gesehen“, nahm der 54-Jährige weitere Erkenntnisse mit.

Mit dem „anderen System“ meinte Trares die Dreier-Kette, mit der die Mannheimer in der Hinrunde beim 0:0 gegen den FC Ingolstadt angetreten waren und die nun auch im Test gegen die Sachsen zur Anwendung kam. „Ich denke, dass das eine ordentliche Formation ist, die wir spielen können“, ordnete Marcel Seegert die Variante ein. Seegert war einer der wenigen, der über die volle Spielzeit ging, in der Startformation bot Trares mit den Nachwuchsleuten Jonas Weik, Florian Flick und Benedict dos Santos Akteure auf, die sonst eher in der zweiten Reihe stehen. Die Chemnitzer, die am Vormittag den FC Aarau 3:1 besiegt hatten, gingen in der 35. Minute durch Tarsis Bonga in Führung. Nach dem Ausgleich durch Kevin Koffi (54.) machte sich bemerkbar, dass die Mannheimer einige intensive Trainingseinheiten in den Knochen hatten. Das ging lange gut – bis zum ärgerlichen 1:2 durch Philipp Hosiner in der Schlussminute. th

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