Lokalsport Bergstraße

Extremsport Sven Bornert nach siebeneinhalb Minuten am Ziel

Wettrennen bis zum höchsten Punkt der Sprungschanze

Archivartikel

Bensheim.Sieben Minuten und 30 Sekunden für 400 Meter?! Keine gute Zeit, mag mancher denken, aber nicht für den Bensheimer Sven Bornert. Diese Zeit benötige der 27-Jährige, um die komplette Skisprungschanze in Bischofshofen vom Auslaufbereich bis in den Schanzenturm hochzujagen.

Bis zu 72 Prozent Steigung und 140 Höhenmeter waren auf den „härtesten 400 Metern der Welt“ zu bezwingen. Mit einem Corona-Hygiene-Konzept konnte der „Red Bull 400 Österreich“ durchgeführt werden. Es wurde von Teilnehmern und Zuschauern wie selbstverständlich Abstand gehalten und Maske getragen (außer auf der Strecke) – jeder war einfach dankbar, in dieser schwierigen Zeit solch ein Event überhaupt zu erleben.

Beim zehnjährigen Jubiläum des Extremlauf startete Sven Bornert im zweiten Vorlauf und fühlte sich trotz der enormen Steigung wohl. Auf den ersten steilen Metern fand er sein Tempo, konnte den Aufsprunghügel zügig bezwingen, um dann den Anlauf in Angriff zu nehmen. Nach 7:30 Minuten war der Bensheimer überglücklich im Ziel und hat nach den „Finishs“ in Titisee und nun Bischofshofen die nächste Schanze in Italien für 2021 im Visier. red

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