Lokalsport Bergstraße

Kreisliga A Für Tabellenführer SSV Reichenbach steht der schwere Gang zum SV Winterkasten an

Wieder eine harte Nuss zu knacken

Bergstraße.Der SSV Reichenbach thront weiterhin an der Spitze der Fußball-Kreisliga A. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung des Aufsteigers aktuell auf den Zweiten, den SV Lörzenbach. Am Sonntag (15.15 Uhr) müssen die SSV-Kicker im Derby beim SV Winterkasten ran - "und das wird ähnlich schwer wie letzte Woche gegen Lindenfels", sagte Spielertrainer Abedin Reqica beim Blick auf die anstehende Auswärtsaufgabe.

Gegen den SV Lindenfels reichte es für den Primus zu einem hart erarbeiteten 1:0-Erfolg. Reqica erwartet in Winterkasten einen defensiv gut stehenden, kampfstarken Kontrahenten, gegen den es kompliziert werden könnte, das eigene Offensivspiel durchzubringen. "Es wird ein enges Spiel." Mit engen Spielen hat der SSV zuletzt gute Erfahrungen gemacht und zweimal in Folge keinen Gegentreffer kassiert. Das spricht für die neu gewonnene Stabilität der Lautertaler in der Defensive. "Hinten muss die Null stehen, nach vorne haben wir genug Qualität, um Tore zu schießen", gibt Reqica die Richtung für das Derby vor.

Den SSV-Angriff hat SVW-Trainer Frank Poth selbstverständlich auf dem Radar. "Die Offensive der Reichenbacher über 90 Minuten zu kontrollieren, wird schwierig, aber das müssen wir hinbekommen." Beim Sportverein (12.) ging es nach zuvor drei Niederlagen zuletzt wieder aufwärts: 2:1-Heimsieg gegen Biblis. "Damit haben wir uns Luft nach unten verschafft und können die Sache gegen den SSV einigermaßen locker angehen", meint Poth, der mit einem Punkt gegen das derzeitige Top-Team der Liga zufrieden wäre.

SC Olympia Lorsch - TSV Aschbach (So. 15.15 Uhr): In Lorsch treffen zwei der aktuell formstärksten Mannschaften der A-Liga aufeinander. Die Olympia (4.) erreichte zehn Punkte aus den letzten vier Partien, Aschbach hat sich nach einem miesen Start mit 13 Zählern in Serie bis auf Rang sieben vorgearbeitet. Die Lorscher müssen vor allem die TSV-Offensive mit Carsten, Michael und Nick Weihrauch in den Griff bekommen. Coach Hagen Brinkmann (Foto) will das über eigenen Ballbesitz regeln. "Wenn wir das Spiel machen und kontrollieren, wird Aschbach nicht viele Möglichkeiten nach vorne bekommen."

TSV Reichenbach - SV Lörzenbach (So. 15.15 Uhr): Özkan Cin geht das ständige Auf und Ab seines Teams ein wenig auf die Nerven. "Wir brauchen mal eine kleine Serie mit zwei, drei Siegen", sagt der TSV-Spielertrainer. Zuletzt glückte dem Tabellenzehnten ein 1:0-Erfolg über den FSV Rimbach. Gegen den starken Aufsteiger aus Lörzenbach will Cin jetzt nachlegen.

Leichte Entspannung

"Wir können das Spiel selbstbewusst angehen", meint der Übungsleiter, der seine Elf gegen den Liga-Zweiten offensiv agieren lassen will. In personeller Hinsicht ist leichte Entspannung angesagt beim TSV: Tobias Rettig und Alexander Ellerkmann stehen wieder im Training und könnten am Sonntag zum Einsatz kommen, ebenso wie Cin selbst, der gegen Rimbach krankheitsbedingt aussetzen musste.

FC 07 Bensheim II - VfB Lampertheim (So. 13.15 Uhr): Im Weiherhausstadion treffen die Nummer fünf (VfB, 15 Punkte) und sechs (FC 07 II, 15) der Rangliste aufeinander. Der Sieger des Duells könnte den Anschluss nach oben halten. "Oben interessiert mich nicht. Wir schauen nur nach hinten. Für uns ist wichtig, den Abstand nicht kleiner werden zu lassen", sagt FC 07-Spielertrainer David Suljic. Der hoch gehandelte VfB kassierte zuletzt eine 1:3-Heimschlappe gegen Schlusslicht FSG Bensheim. "Lampertheim ist sehr spielstark, aber dass sie über Konter zu schlagen sind, hat die FSG gezeigt", sieht Suljic Chancen für sein Team.

SV Lindenfels - FC Ober-Abtsteinach (So. 15.15 Uhr): Im Abschluss hapert es momentan beim SV Lindenfels. "Die Mannschaft spielt wirklich gut, aber wir sind vorne nicht effektiv genug", erklärt Thorsten Bartmann das Manko seiner Elf. Nach zwei Niederlagen in Folge ist der Sportverein mit derzeit 13 Zählern nicht mehr im Soll. "Uns fehlen drei, vier Punkte", sagt der SVL-Trainer.

Gegen den Dritten aus Ober-Abtsteinach muss deshalb etwas Zählbares eingefahren werden. "Wir können die Aufgabe selbstbewusst angehen. Wichtig wäre, dass wir mal wieder in Führung gehen", hofft Bartmann auf eine bessere Chancenverwertung beim SVL. eh/Bild: Neu

Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel