Lokalsport Bergstraße

Duathlon Bensheimer Torsten Wambold „nur“ auf Rang vier

WM-Siegerpodest knapp verpasst

Archivartikel

Bensheim.Zum fünften Mal stand Torsten Wambold (Bild: BA-Archiv) von der SSG Bensheim beim längsten und härtesten Duathlon im schweizerischen Zofingen an der Startlinie. Auch dieses Jahr war es der Veranstaltungsort der offiziellen Duathlon-Langdistanz-Weltmeisterschaft. In den letzten beiden Jahren konnte er jeweils die Bronzemedaille in seiner Altersklasse (Ak) 40 gewinnen.

Die Zielsetzung des amtierenden Bensheimer Ak-Vizeeuropameistery über die Mitteldistanz war klar, eine erneute Podiumsplatzierung, die er jedoch knapp verpasste. Bei widrigen Bedingungen (Regenschauer bei kühlen zehn Grad) absolvierte Torsten Wambold 10 Kilometer Laufen, 150 Kilometer Radfahren und 30 Kilometer Laufen in einer Zeit von 7:09:33 Stunden und wurde damit Vierter der Ak 40 und Gesamt-27. Für einen Platz auf dem Ak-Podest fehlten ihm 40 Sekunden.

Kühle macht zu schaffen

„Ein vierter Rang ist immer undankbar, aber ich bin mit der Leistung bei diesen Bedingungen absolut zufrieden. Zwischenzeitlich hatte ich Zweifel, dass ich das Ziel überhaupt erreichen werde, da ich mich durch die Kälte auf dem Rad beim abschließenden Lauf kraftlos fühlte. Langdistanz-Rennen haben ihre eigenen Gesetze; umso wichtiger ist die mentale Stärke, wenn der Körper nicht mehr will“, zog Wambold sein persönliches Fazit.

Nach einer kurzen Pause wird das Training wieder aufgenommen, denn als letzter Saisonhöhepunkt steht für den SSG-Ausdauersportler noch der Start beim Frankfurt Marathon am 27. Oktober auf dem Programm. ed r

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