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Pokalspiele

Zweitligist stolpert in Wiesbaden

Wiesbaden.Fußball-Drittligst SV Wehen Wiesbaden ist in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Hessen gewannen gestern Abend gegen den eine Klasse höher spielenden FC Erzgebirge Aue mit 2:0 (2:0). Die einseitige Partie war nach zwei schnellen Toren von David Blacha (3.) und Stephan Andrist (7.) früh entschieden. Wehen steht damit erstmals seit 2008 wieder in der zweiten Runde. Vor etwa 2700 Zuschauern boten die Sachsen eine erschreckend schwache Leistung und verloren auch das dritte Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Thomas Letsch.

Wiesbaden überzeugte die Auer mit ihrer klaren Spielanlage. Die Gäste leisteten sich viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten, die Wiesbaden immer wieder für gute Torchancen nutzte. Robert Andrich (15.) und Alf Mintzel (36.) hätten schon vor der Pause erhöhen müssen. Insgesamt fiel der Wiesbadener Sieg deutlich zu niedrig aus, da Wehen die klar bessere Mannschaft war. Aue wurde nur in der Schlussphase gefährlich. Dimitrij Nazarov (64.) traf nach einem Freistoß nur die Latte, Fabian Kalig (66.), Ferati (71.) und Dominik Wydra (81.) scheiterten an Wehens Torwart Markus Kolke. dpa

Fans beschimpfen DFB

Werder Bremen hat eine weitere Pokal-Blamage ohne große Mühe verhindert. Nach vier Erstrunden-Niederlagen in den vergangenen sechs Jahren gewann der Bundesligist diesmal gegen den Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers mit 3:0 (0:0), der sein Heimspiel in das mehr als 100 Kilometer entfernte Offenbach verlegen musste, da im eigenen Stadion nach Anwohnerklagen kein Fußball-Spiel mehr am späten Abend angepfiffen werden darf. Einer zeitlichen Verlegung stimmte der Deutsche Fußball-Bund nicht zu, weshalb sich der Verband während des Spiels "Scheiß DFB"-Rufe der Würzburger Fans anhören musste. Die Bremer Anhänger unter den 8090 Zuschauern brüllten dabei fleißig mit. dpa

Waldhof locker weiter

Regionalligist SV Waldhof Mannheim hat zum Einstieg in die dritte Runde des badischen Verbandspokals nichts anbrennen lassen und beim Odenwälder Landesligisten VfR Uissigheim auch in der Höhe verdient mit 7:0 (5:0) gewonnen. Im Achtelfinale treffen die Waldhof-Buben nun auf Fortuna Heddesheim.

Trainer Gerd Dais rotierte erwartungsgemäß sieben Akteure aus der siegreichen Elversberg-Elf: "Das Spiel hat seinen Zweck erfüllt. Wir haben auch den Spielern, die noch nicht so zum Zug kamen, 45 oder sogar 90 Minuten Einsatzzeit gewährt" Die Treffer erzielten Rothenstein (2), Deville, Nag, Nennhuber, Kiefer und Sommer. rod/sm

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