Lorsch

Johanniterhaus Lorsch Ein fantasievolles und abwechslungsreiches Programm erlebten die Bewohner der Alten- und Pflegeeinrichtung bei der Fastnachtsfeier

Bei den närrischen Melodien stimmten alle ein

Archivartikel

Lorsch.Die närrischen Tage nutzten die Mitarbeiterinnen des Lorscher Johanniterhauses, um für die älteren Bewohner ein abwechslungsreiches und fantasievolles Faschingsprogramm zu gestalten. Ursula Knigge begrüßte die Teilnehmer und auch den Moderator des Nachmittags, Elmar Altenhofen. Der munterte die mit kecken Hütchen dekorierten Narren gleich auf und heizte die Stimmung an. „Seid gegrüßt in diesem Haus, heit lasse mer die Sau erraus. Es wackele die Wänd in diesem Bau, mit einem dreifachen Helau“, begrüßte er sein Publikum.

Das ließen sich die Frauen und Männer nicht zweimal sagen und so tönte es immer wieder „Lorsch Helau, Johanniter Helau, Fastnacht Helau“. Musikalisch untermalte der fast 83 Jahre alte Helmut Horn mit seiner Harmonika das närrische Geschehen. Wenn er sang „Du kannst nicht treu sein“ stimmten alle Gäste mit ein und die Mitglieder der „Sturzprophylaxen-Gruppe“ schlugen mit kleinen bunten Plastikkegeln den Takt dazu.

Kostümiertes Personal

Das fantasievoll kostümierte Personal sorgte nicht nur für Stimmung, sondern auch für gute Laune, als es Kräppel und Kaffee servierte. Da durfte das musikalisch in Heidelberg verlorene Herz nicht fehlen. Musikalisch trat dann auch Elmar Altenhofen in den Kreis mit einem großen Regenschirm an dem allerlei kleine Geräte hingen. „Is das net en Paraplü“ sang er un der Chor antwortete: „Jo des is en Paraplü“.

Für eine weitere Überraschung sorgten „Die Johanniter“, Silvia Jeute und Ulrike Kräusel von der Pflegedienstleitung. Sie erschienen dick eingehüllt in rote Schaffelle und mit ebensolcher Mütze und erklärten dem staunenden Publikum humorvoll ihre Methoden des Abnehmens. Direkt geholfen hätten weder ein Fitness-Studio noch ein Intervallfasten, bei dem das Essen nicht einmal angeschaut werden durfte, erzählten sie. Es folgte das Lied „Wir sind zwei junge Fröschlein“, zu dem alle Narren den Refrain mitsangen– „Quak, Quak, Quak“.

Zwei Tanzeinlagen

Mit zwei Tanzeinlagen wurde das Programm fortgeführt. Zum Countrysong „Cotton Eyed Joe“ tanzten 14 Cow-Girls von den N3 und danach elf Panzerknackerinnen von den Bürgerfunken zur Melodie „Ich wär so gerne Millionär“. Im Laufe der Vorstellung entpuppten sie sich als getarnte „Polizistinnen“.

Sie erhielten nicht nur Zurufe und Beifall, sondern auch als Dankeschön Süßigkeiten. Die Trainerinnen der Cow-Girls, Cindy Ludwig, und der Panzerknackerinnen, Susanne Eberhard, freuten sich über einen Blumenstrauß.

Es fehlten nicht die Jacobs Sisters mit einem Hausfrauenrock, das altbekannte „Heile, heile Gänschen“, das „Humba-Humba-Täterä“ und auch nicht das beliebte Kufsteinlied, alles Melodien, die den Bewohnern des Johanniterhauses noch bestens bekannt waren und die sie teils lautstark mitsangen.

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