Lorsch

Frühlingsmarkt Kunstausstellung zum Thema startet heute

Die Pfingstrose in Gemälden und Objekten

Lorsch.Im Rahmen eines vollen Programms beim Lorscher Frühlingsmarkt präsentiert sich die Stadt zudem mit einer besonderen Kunstausstellung. Gezeigt werden Werke von Ursula Schlosser, Stefanie Denz, Susanne Zimmer, Beate Schnabel und dem Bildhauer Lilau.

Gewidmet ist die Ausstellung den Pfingstrosen, die, so Bürgermeister Christian Schönung, schon so manchen Besucher nach Lorsch gelockt haben. Mit ihnen verknüpft man Schönheit wie Vergänglichkeit und auch das drückt sich bei den Motiven der Ausstellung aus.

Verschiedene Betrachtungsweisen

Bei den Werken sind die Pfingstrosen in ihrer Verschiedenheit genauso angesiedelt, wie die Betrachtungsweisen der einzelnen Künstler. Von Ursula Schlosser sind größere Papierfahnen zu sehen, die von Hand gewachst und in vielen weiteren Arbeitsschritten zu dem wurden, was im Museumszentrum zu sehen ist. Die kleineren Bilder sollen eher Vergänglichkeit ausdrücken. Da ist etwa eine schwarze Blüte zu sehen, also eine Blume am Ende des Lebenszyklus. Schlosser drehte viele Jahre Dokumentarfilme. Sie arbeitet mit Acryl auf Leinwand und Radierungen auf gewachstem Papier.

Stefanie Denz ist die Künstlerin, die den weitesten Weg nach Lorsch hat. Sie kommt aus Kanada, in der Nähe von Vancouver, ist aufgrund ihrer deutschen Abstammung aber öfters in der Region. Die Künstlerin untersucht immer wieder die vielschichtigen Themen von Beziehungen. Sie möchte mit ihren Werken Geschichten erzählen. Stefanie Denz arbeitet viel mit Holz, gefundenen Gegenständen und sich überlagernden Schichten.

Susanne Zimmer bevorzugt Collagen aus Papier, Acrylfarbe und Tusche. Sie reduziert die Blume auf schwarz-weiß. Beate Schnabel interessiert sich für das Sichtbare in Kombination mit dem Unsichtbaren. Von ihr sieht man auch dreidimensionale Bilder, die sie mit Hilfe von zwei Plexiglasscheiben vor dem Motiv ausarbeitet. Lilau, Der fünfte Künstler hat sich den organischen Strukturen der Pflanze zugewandt und sie in seinen stelenartigen Objekten umgesetzt.

Am schönsten präsentiert sich die Päonie wohl im Mai und gerade das war für Lorsch wichtig, als man die duftende Pracht in den Vordergrund rückte. Bei den Pfingstrosen gibt es über 160 Arten und Sorten, die in Lorsch angepflanzt wurden. cf

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