Lorsch

Stadtverordnete Projekt "U-18-Wahlen" wird befürwortet

Erst die Kosten ermitteln

Lorsch.Die SPD-Fraktion beantragte in der Stadtverordnetensitzung, die Stadt Lorsch solle sich vor der Landtagswahl in Hessen am Projekt "U-18-Wahlen" beteiligen. Die Initiative sei eine gute Möglichkeit, gegen Politikverdrossenheit bei Jugendlichen anzugehen und mache jungen Leuten die Wahlregularien vertraut - lange bevor sie volljährig und gesetzlich wahlberechtigt sind, erklärte Nadja Hartmann.

Die Argumente teilten viele Stadtverordnete. Matthias Schimpf (Grüne) machte allerdings auf Mängel aufmerksam und brachte mit Unterstützung von CDU und PWL einen Änderungsantrag ein. "Dieses Projekt kostet Geld", klärte er auf. Um nicht im Nachhinein unverhofft Mittel der Jugendförderung angreifen zu müssen, sollte die städtische Kinder- und Jugendförderung zuerst beauftragt werden, einen Ablaufplan zu erstellen, Schulen als mögliche Partner anzusprechen und nötige Finanzmittel für die Projektdurchführung darzustellen. Die Ergebnisse sollten im Kultur- und Sozialausschuss nach der Sommerpause vorgestellt werden. Der Jugendrat sollte eingebunden sein, ergänzte Alexander Löffelholz (CDU).

Wenn das Projekt dazu beitrage, die Wahlbeteiligung zu erhöhen, sei es ein voller Erfolg, betonte nicht allein Susanne Schmitt (BfL). Mit dem Änderungsantrag zeigte sich auch die SPD-Fraktion einverstanden. Der Beschluss der Stadtverordneten dafür erfolgte schließlich einstimmig dafür. sch

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