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Klimakrise

In Corona-Zeiten über den Tellerrand hinausschauen

Am 16. März 2020 hat die Bundesregierung in einer Pressemitteilung erklärt, dass die Covid-19-Pandemie eine menschliche Tragödie und eine weltweite gesundheitliche Krise darstellt.

Hier wurde hervorgehoben, dass neben den gesundheitlichen Folgen für den Menschen, das Wirtschaftswachstum und der Wohlstand nicht leiden sollen. Wenn wir für den „Corona-Moment“ über den Tellerrand hinausschauen, können wir sehen, dass sich weltweit schon seit Jahren eine um weiten größere Krise anbahnt.

Unsere Welt befindet sich in der Klimakrise. Laut WHO-Schätzungen sterben ab 2030 mehr als 250 000 Menschen pro Jahr aufgrund des Klimawandels und mindestens 30 Prozent der wildlebenden Pflanzen und Tierarten gehen verloren.

Wenn wir in Corona Zeiten Angst um unsere Gesundheit und unser Überleben haben, warum reagiert die Politik und wir dann nicht entsprechend auf die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen?

Der Klimawandel kann unsere Lebensgrundlage zerstören, wenn wir jetzt nicht dementsprechend handeln; weniger Autofahren, Flugreisen einstellen, Verpackungen vermeiden, Konsum von tierischen Produkten minimieren, Bio-Obst und Gemüse saisonal und regional kaufen, Konsumverhalten generell hinterfragen.

Wir können definieren, was es auch von Seiten der Politik bedeutet über den Tellerrand hinaus zu blicken und zu handeln.

Anja Funck

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