Lorsch

Ordnungshüter

Kein Verständnis für ältere Bürger

Archivartikel

„“Verwarnungsgeld - geparkt mit krankem Hund“, BA-Leserforum vom 24. Dezember

Die Leserbriefschreiberin spricht mir aus dem Herzen, denn vergleichbare Aktionen unserer Ordnungshüter scheinen in Lorsch an der Tagesordnung zu sein, denen Verständnis für ältere Bürger wohl fremd ist. Meine Frau – gerade aus der Reha entlassen und mit zwei Gehhilfen unterwegs – fuhr mit unserem Hund in die Odenwaldallee. Die von Bussen in der Corona-Krise ohnehin nicht genutzten Parkplätze luden zum Halten unmittelbar am Weg zur Tabakscheuer ein. Sie war gerade einmal wenige Meter unterwegs, noch in Rufweite zu unserem Auto, als sie einen Ordnungshüter bemerkte. So schnell es eben ging, erreichte sie den gewissenhaften Ordnungshüter und erklärte ihm ihre missliche Lage. Sie erhielt gerade einmal eine schnippische Antwort: „Wir machen nur unsere Arbeit“.

Da uns vergleichbare Aktionen bekannt waren, habe ich dem Bürgermeister im März 2020 einen entsprechenden Brief ins Rathaus geschickt. Eine Reaktion blieb bis heute aus, obwohl er mir anlässlich meines 80. Geburtstags versicherte, dass wir uns selbstverständlich in allen Angelegenheiten gerne persönlich an ihn wenden können.

Jürgen Hoffmann

Lorsch

Info: Leserbrief-Richtlinien online: www.bergstraesser-anzeiger.de/leserbriefe

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