Lorsch

Feuerwehr An den regelmäßigen Radtouren der Alters- und Ehrenabteilung nehmen zwischen 20 und 25 Mitgliedern teil

Keine Sommerpause bei den Ältesten

Lorsch.Wie viele Jahre die Mitglieder schon auf dem Buckel haben, spielt bei der Alters- und Ehrenabteilung der Lorscher Feuerwehr keine Rolle. Peter Eppel, immerhin schon 95 Jahre alt, war einst Musiker bei der Kapelle Edelweiß, die immer wieder im Einsatz für die Brandschützer war. Jean Vonderheid, 86 Jahre, ist der älteste früher aktive Feuerwehrmann. Beide fühlen sich wohl bei der "Feierwehr", erklärte jetzt Klaus Rickers, neben Georg Heger der verantwortliche Mann für die Gruppe. Zu der gehören auch die Ehefrauen und Lebensgefährtinnen der Männer sowie die Witwen ehemaliger Feuerwehrleute.

Als Ziel für eine Radtour hatten die älteren Herrschaften das Gelände der Klosterspatzen gewählt. 17 Teilnehmer hatten sich beteiligt, die meisten hatten allerdings das Auto gewählt. Eine kleine Schar schwang sich dann aber doch in den Sattel ihrer Fahrräder. Sie radelten durch den Lorscher Wald über den Steiner Weg und die Drei-Buchen-Schneise in Richtung Herrenbrücke und besuchten den Aussiedler-Hof der Familie Dewald. Danach ging es, stramm radelnd, entlang der Weschnitz in Richtung Lauresham, vorbei an der Hofreite von Ludger Angert hin zu den Klosterspatzen. Dort trafen sich alle zum gemütlichen Beisammensein.

Die Mitglieder der "Feierwehr", wie sie sich augenzwinkernd selbst betiteln, treffen sich immer am ersten Donnerstag eines Monats um 17 Uhr am Feuerwehrhaus. Wenn im Sommer Radtouren anstehen, geht es für die Aktiven bereits um 15.30 Uhr los. Ziele sind Lorscher Gaststätten. Die Juli-Radtour führte beispielsweise zum Kleintierzuchtverein. Eine Sommerpause gibt es nämlich nicht, so Klaus Rickers. Im Schnitt beteiligten sich 20 bis 25 Mitglieder an den Treffen, die den Zusammenhalt sichern. ml

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