Lorsch

Leseschwarm Letzter Termin des Jahres am Mittwoch

„Liederliche Gedichte“

Archivartikel

Lorsch.Liebeslied, Trinklied, Störtebecker-Lied, Galgenlied, Kinderlied, kein Kinderlied, Soldatenlied oder das Lied von der Hochseekuh: Es sind „liederliche“ Gedichte, die den Leseschwarm bei seinem letzten Ausflug 2019 am morgigen Mittwoch, 28. August, um 19 Uhr, im Palais von hausen begleiten.

Mit dem ihm üblichen Eifer, mit hintergründigem Humor, mit dem Blick für die Raritäten und die ganz Großen des Genres haben die sechs Lyrikfreunde einmal mehr 30 Gedichte zusammengetragen, deren übergreifendes Thema dieses Mal das Lied ist. Das mag einmal balladesk sein, ein anderes Mal eher hymnisch, auch das Chanson stand Pate und sehr viele dieser dem Lied verbundenen Gedichte wurden nie vertont. Sie alle fanden Eingang in die diesmalige Auswahl. Untergliedert ist die Lesung (zwei Mal eine halbe Stunde) wie stets mit einer Pause.

Unterteilt in sechs Kapitel

In sechs thematisch voneinander abgegrenzten Kapiteln ergibt sich ein Reigen von dem Romantiker Joseph von Eichendorff bis zum Liedermacher Konstantin Wecker. Mitsummen dürfen wohl etliche bei Gedichten wie „Kein schöner Land“ von Anton Wilhelm von Zuccalmaglio oder auch bei der „Seeräuber Jenny“ von Bertolt Brecht. Doch die Gedichte, die beispielsweise als Volkslieder ins allgemeine Bewusstsein eingedrungen sind, sind beim Leseschwarm in der Minderzahl.

Da der letzte Leseschwarm 2019 im lauschigen Garten des Palais von Hausen stattfindet, wird die Bewirtung in der Pause nicht vom Kulturamt, sondern von den Restaurantbetreibern übernommen. Sollte es regnen, findet der Leseschwarm mit dem Titel „Schläft ein Lied in allen Dingen“ im Freiherren-Saal (1. Stock Palais von Hausen) statt. red

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